Zu Halloween noch einmal eine unheimliche hanseatische Schauergeschichte:
Bremer Storyboard
ein Geschichtenblog
Samstag, 31. Oktober 2026
Donnerstag, 20. August 2026
Die Brebolde -Teil 10
http://schumt5.blogspot.com/2018/04/die-breboldeteil1.html http://schumt5.blogspot.com/2018/04/die-brebolde-teil-2.html
das Ultimatum des Zauberers
Sie fuhren hinab,dem Freund und dem Fremden hinterher.Als sie unten waren,liefen sie sofort zum Hause Gunnlaugs,doch es war zu spät.Astralus hatte ihn bereits in der Gewalt.
„Willkommen“,rief er höhnisch“gebt mr den Stein“
Umbo zögerte,doch dann reichte er ihn Astralus.das Pergament,in das er eingewickelt war behielt er.
„Sehr vernünftig.Gunnlaugs Haus ist nun meins,und ihr werdet mir die restlichen Steine bringen oder es wird sein Ende sein.Eure und seine Zeit läuft ab, wenn Sonne und Mond eine Verbindung bilden,und nun wieder hoch mit euch!“
„Wenn du ihm etwas tust,wirst du keine Steine bekommen!“,rief Umbo zurück.
„Keine Sorge“solange ihr nichts gegen mich unternehmt und mir die Steine liefert,ist er sicher!“
„Du glaubst ihm doch nicht“,sagte Bumba flüsternd
„Natürlich nicht“,entgegnete Umbo „aber im Moment haben wir keine andere Wahl wir müssen uns später überlegen,wie wir Gunnlaug befreien.“
*
Neunter Teil:Schütze
Sie verließen Gunnlaugs Haus.Umbo wickelte das Pergament auseinander und las:
„wo die Maus im Dom hochklettert,lächelt der Löwe dem Schützen“
Er reichte es Jo.sie las es ,dachte kurz nach und meinte dann:
„Es muss der lächelne Löwe im Dom sein.Er befindet sich in der Westkrypta,die m elften Jahrhundert erbaut wurde.
„Aber was mit der Maus?“,fragte Bumba
„Eine steinerne Maus, die die Wand hochklettert,im Westportal“,sagte Jo
„Dann los“,meinte Umbo ,und sie fuhren Hinauf
Sie kamen am Westportal des Domes an,und gingen hinein,die Brebolde unsichtbar jo wie eine normale Touristin.Sie hatten das Relief der ,an der Wand empor kletternden Maus gleich gesehen und suchten den Weg zur Westkrypta.
Ihr Blick wanderte am Taufbecken vorbei,verweilte am Christusrelief an der Altarwand aus dem jahr 1050 blieb kurz an den Säulen hängen und wanderte schließlich linken Fenster sahen dort,etwas versteckt einen ganz außergewöhnlich dargestellten Löwen.
Das Tier lächelte und hatte im Gegensatz zu anderen Löwendarstellungen einen heiteren Ausdruck.
Nun gut,den Löwen hatten sie gefunden,aber wo war jetzt der Stein ?
Sie tasteten das Relief ab,und fuhren hinab ,bis vor die Pfoten des Löwen.Dort schien sich eine Vertiefung zu befinden,die mit bloßem Auge nicht zu sehen war.
Umbo fuhr mit dem Finger hinein und und fühlte einen winzigen hebel,der leise klickend zur Seite fuhr.
Unterhalb des Reliefs öffnete sich eine Klappe und ein Fach kam zum Vorschein,indem sich ein ,in Pergament gewickeltes ,Päckchen befand.
Umbo nahm es heraus und wickelte es aus Er reichte Bomba den Stein,strich das Pergament auseinander,und las laut vor:
„Der Schatten der älteren Sonnenuhr, weist zur Mittagszeit den weg zum Steinbock“
„Es gibt zwei bekannte Sonnenuhren in Bremen“,meinte Jo „und die ältere ist die im Bibelgarten“
„Das ist ja hier beim Dom“sagte Pekka
„Bumba hielt den Stein hoch „Sollen wir den jetzt runter bringen zu Astralus?“
„Nein“,sagte Umbo „Die Steine sind unser Unterpfand für Gunnlaug .Wir werden erst alles restlichen Steine holen und zusammenbleiben,dann werden wir sehen,wie wir mit Astralus fertig werden.“
*
Samstag, 30. Dezember 2023
Montag, 31. Oktober 2022
Gruseliges von der Küste
Nachdem ich mich lange rar gemacht habe ,mal wieder ein Post zu Halloween. Da ich nicht zum Schreiben einer neuen Geschichte gekommen bin ,etwas Nostalgie von 2014:Mein norddeutschhs Gruselstück:
Gruselige Unterhaltung und
Happy Halloween!
Samstag, 11. Dezember 2021
Der bremer Stadtkaater:Timmy und das Krippenspiel
Hallo,
Nach langer Zeit mal wiedre ein neuer Beitrag.Diesmal eine weihnachtliche ,und etwas andere Stadtkater-Geschichte
Viel Spaß!
Über die engen und verwinkelten Gassen des Schnoors hatte sich weißer Puder gelegt.Ein sicheres Zeichen des Winters , und im Dezember nichts besonderes. Auf dem kleinen Platz war eine Krippe aufgebaut wurden mit dem Stall, den Eheleuten Maria und Joseph, dem Jesuskind in seinem Bett aus Stroh, sowie den Hirten, Engeln, und den heiligen drei Königen,welche dem Sohn Gottes huldigten, und über allen der helle Stern, der sie zur Krippe geführt hatte.
Für Timmy war es gewöhnungsbedürftig gewesen, sich auf dem kalten Zeug zu bewegen, doch nun tapste er durch weiß überzogenen Gassen zu dem kleinen Kunstwerk.Er war ein Halbperserkater,war klein, gedrungen, und schwarz. Wie Scheinwerfer leuchteten die grünlich gelben Augen in dem runden Köpfchen.
Aus Holz war der Stall, und aus Holz waren auch die Figuren geschnitzt.Fast lebensgroß waren sie, und bildeten die berühmte Szene .
Timmy kannte die Weihnachtsgeschichte.Er hatte das Fest ja ,mit seinem Dosenöffner-Ehepaar schon oft gefeiert.So saß er mit seiner Ziehmutter Emma, einer großen, rot getigerten Katze mit blauen Augen, und Toby dem Streuner vor dem Krippenspiel. Toby war ein Kater,weiß,mit graugetigertem Rücken,der allerdings die besten Zeiten schon hinter sich hatte.Er wirkte sehr abgemagert und ein wenig klapprig und die linke Ohrspitze war nach vorn hin abgeknickt.Seine gelben Augen besaßen hingegen jugendliche Frische und einen forschen,listigen Blick.
„Hübsch geworden.Die Zweibeiner haben sich Mühe gegeben“, meinte Emma
„Ja“ entgegnete Toby“ist ihnen gut gelungen“
Ja, es war gut gelungen, und es passte sehr gut in die,dieser Tage festlich geschmückten Gassen des Schnoor.
Die drei Katzen machten noch einen kleinen Winterspaziergang am Osterdeich und durch das Revier, und verbrachten des Rest des tages mit dem was Katzen mit am liebsten taten,nämlich im Haus von Günther und Helena behaglich schlafen.Im Keller des alten Hauses im Schnoor, welches auch jenen kleinen Laden enthielt, von dem das Paar lebte, war dafür extra ein Platz geschaffen worden.
Am Abend beschloss Thimmy kurz seinen Lieblingsplatz auf dem Dach des Hauses aufzusuchen.Doch es war kalt hier Oben ,und das Dach etwas rutschig.Dennoch blieb er kurz hier,und lies den Blick über die bereits im Dunkeln liegende, festlich geschmückte Stadt schweifen.
Als er auf den nächtlichen Schnoor herab sah, der nun zur ruhe kam, konnte er die Krippe nicht sehen.Nur das Leuchten des Sternes konnte er erahnen.
Und dann fiel ihm etwas auf.Es wirkte, als würde etwas kurz hell aufleuchten.Vielleicht war es der Stern unten.
Thimmy maß dem keine große Bedeutung bei ,und ging wieder runter.
Am nächsten Morgen herrschte großer Aufruhr.Menschen liefen laut rufend durch den Schnoor, und zwischen ihnen ,auf dem Platz waren jene uniformierten,die Timmy als Polizisten kannte.
Was war denn da los? Beschloss dem Aufruhr zur Ursprungsstelle zu folgen, und kam schließlich auf dem Platz beim Krippenspiel an.
„Tja“,sagte eine wohl bekannte Stimme neben ihm, und es war Emma, die meinte:“Das ist ja eine schöne Bescherung!“
Timmy sah zur Krippe und verstand , was sie meinte.Dort , wo eigentlich die Jungfrau Maria stehen sollte , und dort wo einer der Engel über ihr sein sollte war..Nichts!
Sie waren einfach weg.
Einige Schneeflocken rieselten auf die Erde nieder.Menschen wuselten geschäftig durch die Stadt und zwischen den Geschäften, dem Weihnachtsmarkt und der schlachte.
Die junge Frau schritt langsam die .Straße entlang.Sie blickte verständnislos auf die hastenden ,eilenden Menschen um sich herum.Auf die rumpelnden Straßenbahnen, die erleuchteten Geschäfte und den festlichen Schmuck in den Straßen.
Sie hatte dunkles Haar , große ,braune Augen und war in ein grobes Leinentuch gekleidet, dessen Ränder rot waren, und das um sie herum geschlungen war.Den oberen Teil hatte sie wie eine Kapuze um ihren Kopf gelegt.
Warum war sie hier? Was hatte sie her befohlen?
„Geh´ruhig weiter“, sagte die Stimme über ihr „hinter diesem großen Kaufhaus gehst du nach rechts“
Sie sah nach Oben, sah neben sich, und da, leicht über ihrer rechten Schulter , hing ein Licht, aus dem die stimme kam.
„Geh ruhig, vertraue mir“,sagte sie, und klang so mild und warm, das sie ihr vertraute, und ihren weg fortsetzte.
Über einem Durchgang stand Lloyd-Passage.Worte ,die ihr nichts sagten.
„In die andere Richtung,dort hinter C&A“
Sie ging den angegeben Weg an dem Geschäft vorbei ,zu einem Durchgang.“Lloydhof“, hiess es da.Sie durchschritt den Gang ,und kam in einen kleinen Hof mit leer stehenden Geschäften.
Dort, aus einer Ecke heraus, hörte sie ein Wimmern.Sie folgte dem Ton, und fand dort ein Mädchen im Teenageralter, vielleicht Sechzehn Jahre alt.
Sie in Pullower und Jeans gekleidet, und saß dort dort stöhnend und mit gesenktem Kopf in einer Ecke.Das lockige, blonde Haar fiel ihr dabei ins Gesicht.
Die junge Frau betrachte das Mädchen, bemerkte die offenkundig anderen Umstände, und wusste , was zu tun war. Vorsichtig trat sie an sie heran, und griff ihre Hände.
„Komm“, sagte sie „du brauchst Hlfe“
Das Mädchen sah zu ihr auf.Sie hatte ein fein gezeichnetes Gesicht und helle blaue Augen.Sie wolte sich zuerst widersetzen, doch dann fasste sie Vertrauen zu der fremden Frau , di e sie an der Hand nahm, und sie mit sich führte.
Sie kannte sich in dieser Welt nicht aus , und trotzdem wusste sie , was sie zu tun hatte .Im Schaufenster des Karstadt-Kaufhauses , befand sich eine Polizei-Kontaktstelle.Hier würde sie Hilfe bekommen.Dorthin brachte sie das Mädchen.
Man rief den Krankenwagen. Sie wollte es eigentlich nicht nicht.Sie wusste nicht, wie sie ein Kind versorgen sollte.Ihr wurde jedoch klar gemacht, das es viele Möglichkeiten gab, Hilfe zu bekommen.
Mit den Sanitätern kam auch die Mutter des schwangeren Mädchen.Die Junge Frau ging, nachdem man ihr für ihre Hilfe gedankt hatte wieder ihres Weges, die Obernstraße entlang ,in Richtung des Marktplatzes und des Weihnachtsmarktes.Ein müsse ein Wunder gewesen sein, das sie zu diesem Zeitpunkt dort lang kam, und das Mädchen fand.
„Nun“, sagte die Stimme „Dein Werk ist getan,lass uns zurück gehen.“
Und sie gingen am Weihnachtsmarkt vorbei, in Richtung Schnoor.
*Was war das für eine Aufregung! Den ganzen Tag wuselten Zweibeiner durch den Schnoor,zwischen ihnen immer wieder Polizisten, die an jede Tür klopften , und die Leute fragten, ob sie etwas gesehen hatten.Es konnte doch nicht sein, das die Figuren so mir nichts ,dir nichts gestohlen worden waren.
Doch niemanden gelang es eine Spur zu finden.Timmy juckte es , selbst Untersuchungen anzustellen, doch letzten Endes beschloss er es den Zweibeinern zu überlassen. Statt dessen machte er sich gegen Abend auf einen Rundgang mit Toby durch´s Innenstadtrevier.
Als sie so von der Violenstraße über den Domshof in Richtung Marktplatz liefen, sahen sie im Bereich des Weihnachtsmarktes eine Junge Frau, die langsam und verstörten Blickes dort entlang lief , und der verschwundenen Marienfigur erstaunlich ähnlich war...aber nein Blödsinn!
Und sie liefen weiter.
Es war schon dunkel ,als Timmy sich wieder auf seinen Lieblingsplatz auf dem Dach gelegt hatte.Er war trotz Kälte grade ein wenig eingedöst , als er unten Geräusche vernahm. Lief da jemand durch die stillen Gassen?Timmy ging soweit an den Rand des Daches , wie es ihm möglich war, und sah hinunter, doch er konnte nicht erkennen , wer oder was sich dort bewegte.
Plötzlich leuchtete grell ein Licht auf, dann war es wieder dunkel.Timmy stutzte.War es nicht , bevor die Figuren verschwanden auch?...
Mit diesen Gedanken ging Timmy nach Unten.
Am nächsten Morgen herrschte wieder großer Aufruhr und wieder standen alle vor Krippe.War etwa noch eine Figur daraus verschwunden?Timmy, Emma und Toby liefen mit Günther und Helena dort hin.
Doch nein, es fehlte nichts, im Gegenteil, die verschwundenen Figuren waren wieder da!Timmy trat näher an das Krippenspiel heran, und kurz war es ihm, als ob die Marienstatue ihn ansah und leicht zwinkerte.
Wie durch ein Wunder waren die Figuren verschwunden, und wie durch ein wunder waren sie wieder da, als wären sie nie weg gewesen.
„Nun ja“, meinte Timmy bei sich“Es ist Weihnachten.Genau die richtige Zeit für Wunder!“
Ende