Sonntag, 17. März 2019

Die Brebolde-Teil 8

Nach längerer Zeit wieder da.widrige Umstände und gesundheitliche Probleme haben für die längere Pause gesorgt.Und geht es weiter mit den Brebolden ,und einem kurzen Zwischenspiel. Da es aber länger her ist, und für Einsteiger, hier noch einmal die vorigen Teile.


Zwischenspiel: Gunnlaug

Er saß in seinem Arbeitszimmer, und dachte, die Stirn in Sorgenfalten, über die Lage nach. Fünf der Abgesandten waren zurück, Sieben Steine in der Sonnenscheibe an ihrem Platz. Doch die Zeit war knapp, und die anderen Fünf in schrecklicher Gefahr, verfolgt von einem mächtigen Feind, in der Menschenwelt.

Gunnlaug war alt und erfahren. Hatte viel erlebt, und die Brebolde durch viele Krisen geführt, doch all das war nicht vergleichbar mit der jetzigen Situation. Wenn die Menschen wüssten, das sich in diesem Moment auch ihr Schicksal entschied! Doch außer dem Menschenmädchen, das bei den fünfen war, wussten sie nicht mal, das es die Brebolde gab.

Gunnlaug ging ins Observatorium, und blickte durchs Teleskop. Die Sterne näherten sich der Konstellation .Lange würde es nicht mehr dauern. Sonne oder ewige Dunkelheit, das war die Entscheidung, die bald getroffen wurde.


Doch gegenwärtig befanden sich diejenigen, in deren Hand diese Entscheidung lag im Kampf um ihr Leben...

Fortsetzung folgt

Sonntag, 23. Dezember 2018

Der Porzellanengel

Die Familie war über Weihnachten in Urlaub gefahren, das wusste er. Er hatte es ausbaldowert, bevor er den Einbruch machte.

Das Weihnachtsmannkostüm war zu dieser Zeit eine hervorragende Tarnung, wer schaute da schon in den Sack, aber Emil hatte auch für diesen Fall vorgesorgt, mit ein Paar leeren Päckchen.

Das Einsteigen war kein Problem. Die Alarmanlage war nicht sonderlich anspruchsvoll Die Beute war nicht schlecht: Tafelsilber, Schmuck, Bargeld, zwei Handys, und ein wunderbarer Weihnachtsengel aus Porzellan.
„Meißen, etwa Achtzehntes Jahrhundert“, meinte er zufrieden nach einem Pfiff durch die Zähne .Das hatte sich gelohnt!

Zufrieden wickelte er die, etwa dreißig Zentimeter hohe, Figur in eine Zeitung, und steckte sie zu den anderen Dingen in den Sack, dann trat er den Rückzug an, und verlies das Haus. Draußen sah er sich kurz um, dann stapfte durch den Schnee die verlassene Strasse entlang, als eine leise Stimme an sein Ohr drang:
„Weißt du nicht, das stehlen eine Sünde ist? Es ist besser, du bringst mich zurück.“
Er stoppte kurz, dann schüttelte er den Kopf
„Du magst ja kurzzeitigen Gewinn machen, doch die böse Tat kann das nicht aufwiegen.“
„Es trifft keine armen. Außerdem ist Weihnachten doch die Zeit des Gebens“, spottete er, um sich gleichzeitig zu fragen:
“Mit wem rede ich da eigentlich?“
„Nenne mich dein Gewissen“

Nun bog er auf eine größere Strasse ein, und schritt sie entlang, bis an ihrem Ende ein Waisenhaus auftauchte. Wie viele andere Häuser in der Strasse war es prächtig weihnachtlich geschmückt und beleuchtet.
„An Weihnachten kommt es nicht darauf an, was man bekommt, sondern, was man von sich selber gibt.“
Er sah sich um. Irgendwo musste die Person doch sein, die mit ihm sprach, doch da war Niemand.

Schließlich begann er die Stimme zu ignorieren
„Da sind sie ja endlich“, klang es von der anderen Seite
Er sah sich erschrocken um, und realisierte, dass er ja noch das Weihnachtsmann-Kostüm trug.
„Kommen sie schon“, sagte eine mittelaltrige blonde Frau mit einer Weihnachtsmütze auf dem Kopf „die Kinder warten schon.“
„Siehst du“, meldete sich die Stimme wieder „Nun kannst du tun, was eigentlich die Aufgabe des Weihnachtsmannes ist, nämlich geben und nicht nehmen.“

Sie führte ihn in einen großen Raum, wo, vor einer kleinen Bühne, an die Dreißig Kinder saßen, welche ihm zu jubelten. Verdattert stand er nun da. Was sollte er nur tun. Er hatte ja gar keine Geschenke in seinem Sack. Im Gegenteil. Aber sie erwarteten  offenbar einen Weihnachtsmann, und der war sicher nicht fern, also musste er Zeit gewinnen.

„Ahm, also, zunächst möchte ich zum Schmuck eures Raumes beitragen.“ Er hatte einen Sockel neben der Bühne gesehen, der ihn auf eine Idee gebracht hatte. eine völlig verrückte Idee ,aber eine, die ihn retten konnte.

Er griff in seinen sack, und nahm den eingewickelten Engel heraus, wickelte ihn aus, und stellte ihn auf den Sockel, trat zurück, sah die Figur an, und erschrak.
Die Augen des Engels schienen ihn direkt an zu sehen, und ihr Blick schien ihn zu durchbohren. Hatte der mund schon vorher dieses wohlwollene Lächeln?
 „Ich glaube, du hast verstanden“, lies sich die Stimme freundlich vernehmen.

Im selben Moment ertönte von der Tür ein lautes „Ho, Ho Ho!“, und ein großer dicker Mann im Weihnachtsmannkostüm trat unter dem Jubel der Kinder ein.
„Äh ja“, sagte Emil „Das ist mein Kollege. Ich war nur die Vorhut.“
Da allerdings nahm keiner mehr wahr, denn der andere hatte bereits mit dem Verteilen von Geschenken begonnen. so nahm er seinen Sack, und stahl sich hinaus auf die Strasse, und wollte nur noch nach Hause. Doch ein innerer Trieb lies ihn zu jenem Haus zurück gehen, aus dem er die Dinge gestohlen hatte, und legte den Sack davor ab, dann ging er, und irgendwie fühlte er sich wirklich gut.

Unmittelbar nach den Feiertagen las er in der Zeitung, das  Waisenhaus eine fürstliche Belohnung für die Rückgabe der wertvollen Figur bekam, welche die Einrichtung vor der Pleite rettete .Da hatte er tatsächlich ein sehr gutes Werk getan,
als er den Porzellanengel dort gelassen hatte!


ENDE

Meinen Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest,und eine guten Rutsch ins neue Jahr!

Sonntag, 16. Dezember 2018

Storyboard Weihnachtsclassics-Ein Strauß Weihnachtswunder

Auch Weihnachtsmänner haben Stress,Eine Gruppe Seenotretter und Schiffbrüchiger werden am Weihnachtsabend durch ein wunder aus größter Gefahr gerettet,Einem Jungen fällt der Weihnachtsmann durchs dach und verliert dabei das Gedächtnis,Mit ein bisschen göttlicher Hilfe löst ein Pastor ein Flüchtlingsproblem,Der Geist der Weihnacht wird einem jungen Zweifler von einem fremden Freund bei gebracht, und auch auf den Traumwiesen wird Weihnachten gefeiert, und notfalls ersetzt ein Einhorn ein lahmendes Rentier am Schlitten des Weihnachtsmanns und ein magischer Weihnachtsbaum bringt die Liebe zurück.Ein bunter Strauß kleiner und großer Weihnachtswunder.

Schönen dritten Advent!

http://schumt5.blogspot.com/2014/12/herr-nikolaus-hat-stress-oder-aus-dem.html

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Sonntag, 9. Dezember 2018

Storyboard-Weihnachtsclassic-Ein Kater auf dem Weihnachtsmarkt

Heute mein zweiter Advents-Klassiker.Diesmal für Kater Timmy-Fans.Timmys Abenteuer auf dem Bremer Weihnachtsmarkt in leicht überarbeiteter Form, also doch irgendwie neu.Viel Spaß und schönen zweiten Advent


Der Bremer Stadtkater-Oh je,du fröhliche


Langsam taumelten Schneeflocken vom Himmel und bedeckten die Bremer Innenstadt mit einer weißen  Puderschicht. Es herrschte viel Betrieb ,denn es war Adventszeit und der Weihnachtsmarkt war eröffnet.

Viele Menschen wuselten da durch die Straßen, die es eilig hatten ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen, oder mit ihnen zu Auto oder Straßenhahn zu kommen. Und weil sie so im Stress waren, nahmen sie kaum von den drei Vierbeinern Notiz ,die sich zwischen ihnen durchschlängelten .Es handelte sich um drei Katzen. Eine große rotbraun getigerte ,eine große, magere weiße mit grau getigertem Rücken ,bei der eine Ohrspitze nach vorn abgeknickt war und schließlich noch eine kleine schwarze mit grünlich gelben Augen. Der geneigte Leser wird natürlich schon erraten haben,das sich um Emma, Toby und -Timmy handelte.

Timmy hatte schon von dem Fest gehört, das die Zeibeiner Weihnachten nannten, und als Toby nun vorbeikam und fragte ,ob er diesen Weihnachtsmarkt mal sehen wollte ,stimmte er begeistert zu und auch Emma beschloss mit zu gehen. So waren sie jetzt also unterwegs ,liefen die Violenstrasse entlang , auf den Domshof, auf  dem viele bunte Buden standen, die mit bunten Buchstaben und Lichtern ihre Waren oder Attraktion beworben. Neugierig sah Timmy sich um, sah diese Häuschen ,von denen einige Räder hatten ,auf denen Engel, Rentiere und Weihnachtsmänner gemalt waren ,Karussells, die sich drehten mit Zweibeinerjungen darin, die vor Vergnügen quietschten. Von unterschiedlichen Buden stiegen ihm die unterschiedlichsten Düfte in die Nase. Sie liefen weiter über den Domshof, schlängelten sich zwischen Zweibeinern hindurch in Richtung der Obernstraße.

Gerade waren sie dort angekommen, zwischen Dom und Rathaus, da rumpelte eine Straßenbahn vorbei. Als sie vorbeifuhr lief Timmy los, umkurvte eine Zweibeinerfrau mit ihrem Jungen an der Hand und drehte sich nach seinen Begleitern um “kommt ihr?“ Aber wo waren sie denn? Sie waren nicht zu sehen .Er sah durch die Menschenmenge auf der andern Seite, wollte schon wieder rüber laufen, doch kam die nächste Straßenbahn  angerumpelt, so das er auf die andere Seite. und am, Roland stehen blieb, wo gerade die gelben Zweibeiner mit den schmalen Augen davorstanden und von ihresgleichen in einiger Entfernung mit kleinen Kisten ,in die sie reinschauten. Timmy hatte inzwischen gelernt, das sie Bilder voneinander machten, wie auch immer das funktionierte.

Er sah sich um,wo waren Toby und Emma?Vor ihm waren bunte Buden und ein Karussel. Vielleicht waren sie dort hinten irgendwo. er lief also um den Roland herum und zwischen einer Bude, an der „K-a-r--t-o-f-f-e-l-p-u-f-f-e-r, stand und die einen angenehmen Duft verströmte, der ihn daran erinnerte ,das er mittlerer Weile sehr hungrig war.

 So lief er weiter, immer Ausschau nach Emma und Toby haltend. Er blieb stehen, schräg hinter ihm war jetzt die Bude mit den Kartoffelpuffern ,auf der anderen Seite das Karussell, daneben eine Bude mit süßen Dingen. “G-e-b-r-a-n-n-t-e- M-a-n-d-e-l-n“ ,stand daran zu lesen. Vor ihm stand ein Imbiss .Daneben hatte jemand eine Pappe mit einer halben Bratwurst fallen lassen. Er lief hin, unbemerkt- und beachtet von den vielen Zweibeinern. Er schnupperte an der Wurst.
“Riecht nicht schlecht“ kurzer Hand schnappte er zu und verspeiste sie und sie schmeckte genauso gut, wie sie roch.

So gestärkt, setzte er seine Suche fort und kam an eine Art großes Haus an dem in verschnörkelten Buchstaben “G-l-ü-h-w-e-i-n“ stand. Es roch hier nach Wein, den Timmy aus dem Laden kannte und Gewürzen. Am Schanktisch stand jetzt ein dicker Zweibeiner mit schwarzen Stiefeln ,einem roten Kostüm und einer roten Zipfelmütze, der einen langen weißen Bart trug ,aus dem eine sehr rote Nase herauslugte.

Timmy hatte von ihm gehört, die Zweibeinigen nannten ihn Weihnachtsmann ,aber ihn nun hier zu treffen? Jetzt drehte sich der Dicke um und sah ihn an. Er beugte sich zu ihm runter ,dabei hielt er einen Becher mit der duftenden ,heißen Flüssigkeit und sagte:
 „A-Auf dein Wohl“, dann nahm er einen tiefen Zug und seufzte behaglich.
“aaah,dass tsut gut „
Ich glaub,der redet mit mir, dachte Timmy .
Der Weihnachtsmann  hatte den Krug geleert und bestellte einen Zweiten .
“Auff einem Bein k-ann man nicht stehen“, sagte er zu Timmy gewandt und zwinkerte ihm zu. Du kannst auch auf beiden nicht mehr ganz stehen ,dachte Timmy, als er sah ,das der Dicke leicht schwankte. Nachdenklich ging er weiter.

Er lies den Blick schweifen. Irgendwo zwischen diesen vielen Zweibeinern mussten seine beiden Artgenossen doch sein und sie würden ihn doch bestimmt auch suchen. Hinten ,hinter den Buden, stand ein großer ,festlich geschmückter Weihnachtsbaum. Er ging in diese Richtung und dort vor einer Holzbude ,an der Treppe der Bürgerschaft, sah er etwas ,das seine Neugier weckte. Da stand ein Mann mit einem Kasten,a n dem eine Kurbel war .An dieser Kurbel drehte er und entlockte dem Kasten damit Töne, die wohl Musik waren, und die viele Zweibeiner anlockte .Ein kleiner Affe an einer langen Leine lief  vor den Zuschauern herum. Er trug ein rotes Jäckchen und eine kleine grüne Melone, die er jetzt abnahm und herumreichte und viele Zweibeiner warfen Geldstücke hinein.

Neugierig ging Timmy zu ihm und wäre fast mit ihm zusammengestoßen.
 “ola  Gato,pase auf,sonste die Geld fällt runter.“
“Tschuldigung“,meinte Timmy,“Sammelst du das für den Zweibeiner ein,der dort am Kasten dreht?“
 „Natürlicke, ische kann docke nixe anfangen damit ,aber Herrchen gibt mirr zu esse und eine eim,obwohle,isch habe mir was anderes vorgestellt ,als ich kam ierr her ,als rum zulaufen in ässliche Jacke und Hut und sammeln Gelde ein.Wäre ich bloß gebliebe an Amazonas.“
“Wieso bist du da weg, wo immer das ist“
„Ich wurde gelockt .Sweibeiner nahm mich mit Aus mit Boot.ätte wieder weglaufe könne in Dschungel,aber gebliebe  bei ihm und nun ier.Naja bin irgendwann gelaufe durch offene Türr in Garrte.wurde gefunde von anderre Mann und nun bei Drehorgel.“
 „Pepe“,rief der Zweibeiner an der nun kurzzeitig verstummten Drehorgel
.“Musse zurücke,Vielleickte,wir sehe uns wieder“
Und das Äffchen lief zurück zu seinem Herrchen,um die volle Melone zu leeren..

Timmy lief weiter an Buden und Zweibeinern vorbei. Immer mal wieder blieb er stehen und lies den blick schweifen, um irgendwo etwas katzenmäßiges zu suchen ohne Erfolg. So lief er noch eine Weile lief auch noch einmal auf den Domshof rüber und allmählich taten ihm die Pfoten weh. Also irgendwo hier mussten sie doch sein. Traurig und erschöpft stand er nun zwischen Dom und Rathaus im Schneegestöber  und zwischen vielen ,wuselnden Zweibeinern.

Sollte er zurück in den Schnoor gehen und auf sie warten?Vielleicht war es das Beste. Er drehte sich um ,um über den Domshof zu laufen, prallte aber sofort zurück. Direkt vor ihm, praktisch Nase an Nase, stand ein riesiger Kläffer, ein Schäferhund, dessen gefletschte Zähne, ihn nicht unbedingt als Katzenfreund auswiesen, was er sogleich bestätigte. 
“Na sieh mal an, knurrte er, da bekomm´ ich ja heut Abend noch was richtig schönes zwischen die Zähne“ Timmy nahm sich gar nicht erst die Zeit zu antworten, wandte sich um, und schoß in Richtung Marktplatz davon.

Der Hund, dessen Herrchen durch ein Gespräch abgelenkt war,  riss sich los und rannte mit schleifender Leine hinter dem Kater her.“Harro hierher, komm zurück“, schrie das erschrockene Herrchen und lief ebenfalls hinterher. Timmy lief über den Markt, schlängelte sich zwischen Zweibeinern hindurch, gefolgt von dem wütenden kläffenden Hund. Hier geriet ein Zweibeiner aus dem Gleichgewicht, da lies einer bald sein Essen fallen und wütend sahen sie hinter den Tieren her, nur um fast mit dem hinterher laufenden und laut „Harro hierher, aus!“, rufenden Herrchen zusammen zu stoßen. Ein, in der Nähe stehender Schutzmann hatte die wilde Jagd bemerkt und lief nun ebenfalls hinterdrein,um zu helfen.

Timmy lief über das sich drehende Karussell ,Hund, Herrchen und Schutzmann liefen umzu, waren dann aber wieder auf seinen Fersen. Jetzt ging es durch eine Menschenmenge nahe der Bürgerschaft und als Timmy hindurchflitze ,sah er die Drehorgel und den Affen. Gleich hinter ihm kam der Hund ,sein Herrchen  und der Polizist prallten in die Menschenmenge und rissen sie um  ,sodass sie ein wild um sich schlagendes Knäuel bildeten.

Durch Timmy und den riesigen Hund und die gleichzeitig wild durcheinander fallende Menschenmenge erschrak auch der Affe. Ein „iiek" ausstoßend. riss auch er sich los und schoß hinter Timmy her der jetzt auf den riesigen Tannenbaum zu rannte.
 „Ich hab dich gleich“, hörte den Hund hinter sich,“Aber vielleicht hol´ich mir vorher diesen Affen.“
Pepe stieß ein noch lauteres „iieek“aus .

Ohne zu überlegen kletterte Timmy den Baum hoch, gefolgt von dem Affen. So entstand jetzt ein groteskes Bild: unten der laut kläffende Hund ,oben auf der Spitze des Baums der Kater und auf seinem Rücken der Affe. 
“Wäre ich bloß geblieben an die Amazonas!“ ,schimpfte er. 
“Kannst du nicht aufhören auf meinem Rücken rumzuhampeln?“ ,fragte Timmy unwirsch. 
“Dann höre du auf zu schwanken, ich werde schwindlig“ 
„Du als Affe?“ 
„Seit hier bin,ich bin nicht wieder auf Bäume geklettert. Wäre ich bloß gebliebe an Amazonas“

„Schön und gut,nur das hilft uns jetzt nicht weiter, solange der da unten ist, außerdem ist es der Baum, der schwankt “
Timmy ließ den Blick schweifen. Von hier oben war der Weihnachtsmarkt wunderschön anzusehen, wenn die Lage nur nicht so ernst gewesen wäre. Während die Menschenmenge bei der Orgel sich langsam wieder aufrappelte, hatte sich unten ,um den Baum schon eine größere Menschenmenge angesammelt die nach oben schaute.

Es waren Zweibeinerjungen dazwischen, die begeistert nach oben zeigten. Merkwürdig, über was die sich freuen konnten. Verängstigt sah Timmy nach unten, er konnte doch nicht die Nacht hier oben verbringen. Und da plötzlich, bewegte sich etwas zwischen den Zweibeinern hindurch. Es war ein Hund, aber einer den Timmy gut kannte .Es war nämlich der Käpt´n. Seelenruhig und von den umstehenden Zweibeinern bestaunt, ging er auf Schäferhund zu, und baute sich direkt vor ihm auf. Redete er mit ihm? Einige Augenblicke später wandte sich der Schäferhund ab und ging der der Menschenwand zu, die sich im selben Moment teilte und das erregte Herrchen durchließ, das ihn sofort fest an der Leine packte und mit fort nahm.

„At dieser  Hund gemacht ,eine Exorzismus mit die andere Hund?“,fagte Pepe 
“Er muss jedenfalls sehr überzeugend gewesen sein “, meinte Timmy. 
Im gleichen Moment tönte von unten die Stimme des Käpt´ns“Was los,wollt iähr da oben anwächsen?“
“Oh ja,“ meinte Timmy,  "machen wir uns mal auf den Weg nach unten“ 
„Nach unte klettern oh je ,oh je“, zeterte Pepe 
“Komm schon, du bist ein Affe“, ermunterte ihn Timmy, “da hast du das Klettern doch im Blut. Diesen Tannenbaum wirst du doch schaffen, auf meinem Rücken kann dich jedenfalls nicht mitnehmen“ 
„Wäre ich bloß gebliebe…“ 
„ich weiß“, unterbrach Timmy und langsam und vorsichtig klettern sie den Baum wieder hinunter.

Unten angekommen lief er gleich zu seinem Helfer hin
 „Hallo Käpt´n. vielen Dank für deine Hilfe, aber was hast du ihm denn gesagt ,wie hast du das geschafft, das er weg gegangen ist?“
 „Och nur das du untär moinem Schutz stehst und das er dich nicht kriegen wird, nor  jor und denn hoben wiär das übliche Spiel des in die Augen Sehens gespielt, woboi verliert, wer als erstes die Augen äbwendet und dobei bin ich unschlogbar .“
„Aber woher hast du überhaupt davon gewusst?“ „Joa,von Gesche doch, die kom zu miär“ Timmy sah sich sofort nach ihr um, aber nirgends war eine Siam-Katze zu sehen.

Aber sie musste doch hier gewesen sein, wenn sie dem Käpt´n von Timmys Notlage erzählt hatte. Geheimnistuerisches Frauenzimmer! “Tja,schoinst ja n´ Schutzengel zu hoben“
 “Timmy!“, klang es da von der anderen Seite .Er drehte sich um und da waren Emma und Toby
 „Wo warst du  ,wir suchen dich die ganze Zeit“ ,tadelte Emma „Ich hab´ euch auch gesucht, na ja,und dann Probleme mit einem Kläffer bekommen“ „Ja,scheinst ja wirklich n´Talent zu haben, Schwierigkeiten anzuziehen“, lachte Toby
 „Noa joar,is jo älles gut ausgegängen“, meinte der Käpt´n
“Ja ,Danke“,sagte Emma „ich glaube, dann sollten wir nach Hause gehen“

Sie verabschiedeten sich vom Käpt´n und machten sich auf den Nachhauseweg, wobei Timmy eng in die Mitte genommen wurde, damit er nicht wieder verloren ging. Der Affe war wieder zu seinem Herrchen mit der Drehorgel zurück gekehrt, der ihn erleichter herzte.

An der Obernstrasse, neben einem großen, hölzernen Nussknacker stand wieder der dicke weißbärtige Mann im im roten Mantel und der roten Mütze. Oder war es ein anderer?Jedenfalls wirkte er ein wenig dicker, hatte aber nicht so eine große Nase ,auch schwankte er nicht und sein Gesichtsausdruck war sehr gütig.

 Normalerweise nahmen die Zweibeiner nicht allzu viel Notiz von ihrer Spezies ,doch der rot gekleidete ging auf sie zu und sagte:“Na,meine kleinen?“
Er bückte sich und nahm Timmy aus ihrer Mitte
 „Bist du ein braver Kater gewesen?“
„Äh,ich denke schon“,sagte Timmy instinktiv
„Gut“, sagte der Dicke und zwinkerte ihm zu“Ich wünsche euch frohe Weihnachten“.
 Timmy sah sich zu den anderen beiden um,denen ,wie ihm die Mäuler offen standen. Dann drehte er sich um, doch der Weihnachtsmann, war er es wirklich?, war verschwunden.

sie beschlossen den Heimweg fortzusetzen und gingen los,da erklang das Geräusch. Unwillkürlich hob Timmy den Kopf nach oben zum dunklen, abendlichen Himmel, von wo das Gräusch erklungen war ,das wie klingende Glöckchen klang und sich entfernte. Spielten ihm seine Sinne einen Streich? Und waren die Glöckchen wirklich da .Sie gingen weiter und Timmy fand ,das der Weihnachtsmarkt plötzlich wunderschön wirkte.

Vom Abendhimmel rieselten langsam große Flocken nieder und das warme Licht der Laternen beleuchtete die vielen schön geschmückten Buden und en prächtigen, strahlenden Weihnachtsbaum, auf dem er vorhin noch gewesen war. Alles wirkte wunderbar festlich. Sie  nahmen sich Zeit für den Heimweg, um die Eindrücke zu genießen. Beim Gerichtsgebäude verabschiedeten sie sich von Toby ,der noch eigene Pläne für diesen Abend hatte.

Später lagen Timmy und Emma behaglich auf ihren Kissen in der warmen, festlich geschmückten Stube. Am Adventskranz brannte das zweite Licht, es roch nach frisch gebackenen Plätzchen und draußen ,hinter dem Fenster rieselte der Schnee.

Vielleicht bekamen sie es hin, am heiligen Abend Toby und den Käpt´n dabei zu haben.Das wären wirklich fröhliche Weihnachten!         

Sonntag, 2. Dezember 2018

Storyboard Weihachts-Classics-Die vier Weihnachtskinder

Langsam neigt sich das Jubiläums-Jahr dem Ende zu.Darum präsentiere ich Heute, und den zwei nächsten Advents-Sonntagen meine besten Weihnachts-Geschichten.am vierten Advent gibt es dann eine neue.
Den Auftakt machen Heute die Vier Weihnachtskinder.Schönen ersten Advent!


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