Sonntag, 16. Februar 2014

Der Bremer Stadtkater :Die Legende von der heiligen Maus



Timmy zum Fünften,viel Spass!


Der Abend senkte sich über die Bremer Innenstadt. Es war schon dunkel. Ein lauer Frühlingswind wehte durch die, von unzähligen Laternen beleuchtete, Stadt. An der Domsheide  standen einige ,wenige Menschen, die auf Bus oder Bahn warteten. Ansonsten war die Stadt leer. Ganz leer ?, Oh, nein! ,da liefen zwei kleine ,vierbeinige Gestalten über den Domshof. Genau genommen waren es zwei Katzen, und ganz genau genommen, Kater. Der Erste war groß, mager und weiß mit einem getigerten Rücken. Das rechte Ohr war nach vorn abgeknickt .Der zweite war klein, gedrungen, und schwarz. Wie Scheinwerfer leuchteten die grünlich gelben Augen in dem runden Köpfchen. Er leckte sich gerade die Lefzen. „Das war eine klasse Idee, Toby“, sagte der kleinere.  „Salvatores Bolognese ist wirklich gut“ „Ja, nicht wahr ?“bestätigte der Andere „und der gute Salvatore hat ein Herz für Katzen. Sehr sympathisch. Aber meine Freunde warten, beeilen wir uns, das wir zum Dom kommen.“ 
„Was sind denn das für Freunde?“, wollte Timmy wissen „Wirst du gleich sehen“, meinte Toby „Hier lang“. Sie liefen an der hinteren Seite de Domes entlang, und umliefen ihn halbwegs ,bis sie zu einer Fensteröffnung unterhalb der riesigen Kirche kamen. „Hier rein“, sagte Toby , und sie schlüpften hinein, und fanden sich in einem dunklem Gewölbe wieder .Schnell hatten sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt. „Da müssen wir lang“, bestimmte Toby und sie wandten sich nach Rechts und folgten einem Gang. „Wo sind wir hier?“, fragte Timmy“ „Unterhalb der Halle, wo die Zweibeiner zu ihrem Gott beten.“  „Zu ihrem Gott beten?“ „Na ja, Religion , sie glauben ,das es ein überirdisches Wesen im Himmel gibt, namens Gott, und in Häusern, wie diesem sprechen sie mit ihm. Es gibt ihnen ein gutes Gefühl und eine Art Geborgenheit.“ „Ich fühle mich bei Futter und auf meinem Kissen am Fenster geborgen“, meinte Timmy .Sie gingen weiter, bis sie in einer schummrig beleuchteten Ecke ankamen. „Ah, da sind sie“, meinte Toby .In der Ecke stand eine Art Altar aus Holzstücken, und eine Nische war mit Stoffen erhöht, und in eine Art Thron verwandelt worden und vor dem Altar und dem Thron saßen –Mäuse, Zwölf Mäuse . „Oh nicht doch,wir haben doch Grad gegessen“, sagte Timmy „Unsinn, die werden nicht gegessen, das sind Freunde“ entgegnete Toby „Öh, ach so ,antwortete Timmy verwirrt.
„Toby, wie schön, das du gekommen bist“, Quiekte die Maus, die ihnen am nächsten war. „Keine Ursache, Bruder Roselius. Was gibt´ s denn so wichtiges?“ „Oh, vielleicht kannst  nur du uns helfen, du kennst dich besser hier im Revier aus als jeder andere, Ansgar, die heilige Maus ist verschwunden!“
„Eine verschwundene Maus, es geht um eine verschwundene Maus?“, fragte Timmy „Nicht eine Maus“, sagte Bruder Roselius beleidigt „DIE Maus ,die großartigste, die wichtigste ,die heilige Maus“ „Aber eine Maus“ „Hmpf“, machte  Roselius ,und auch die anderen Mäuse blickten ihn beleidigt an.
Ähm, gut“, sagte Toby „Ihr müsst das nicht persönlich nehmen, er ist noch jung und unbedarft. Vielleicht erzählt ihr mal ,was genau eigentlich passiert ist.
„Wir haben ihn kurz allein gelassen, weil wir noch Vorbereitungen treffen wollten, um ihn zu weihen, doch, als wir zurück kamen, war er weg. Sein Platz war zerzaust und es waren Kratzer am Altar, als ob er sich daran fest gehalten hat. Oh, wenn er entführt wurde ,was die mit ihm machen.“ „Ihr wollt ihn weihen? Was ist das, weihen?“, fragte Timmy. „Das ist eine heilige Zeremonie“, sagte Roselius feierlich. „Damit wird die heilige Maus in ihr Amt eingeführt. Sie wird gekrönt, damit sie unsere Gemeinschaft führen und erleuchten kann.“ „Aber warum ist er denn heilig ?“,wollte Timmy wissen „Er ist ein Nachfahre jenes Ansgar, der Zweibeiner –Bischoff Ansgar von Bremen im Dreizehnten Jahrhundert von der Schulter ins Weihwasserbecken fiel.  Das Schicksal wollte es , das er hineinfiel. Der Bischof fischte ihn heraus segnete ihn, und hat ihn so geheiligt. Seit dem werden alle seine Nachfahren  zur heiligen Maus gekrönt bis Heute. Die heilige Rolle  sagt, er muss Vierundzwanzig Stunden, nachdem er Vier Wochen alt wurde, gekrönt werden.“
„Das heißt bis Morgen Abend muss er wieder da sein“ ,sinnierte Toby „und was ist wenn nicht?“ „Dann gibt es keine heilige Maus, dann wäre es das Ende unserer Gemeinschaft.“
Toby zwinkerte Timmy zu: „Na, was meinst du, wollen wir mal Detektiv spielen und Ansgar suchen?“ „Warum nicht? Aber wenn wir ihn in 24 Stunden finden wollen ,müssen wir uns beeilen.“ „Na gut, sehen wir uns erstmal hier genauer um.“  Die Kater traten an den Altar, die Mäuse  bildeten einen Korridor und ließen sie durch. Sie sahen alles sich an, und beschnupperten Thron und Altar . „Nun, sagte Toby, was meinst du?“ „Na ja, er hat sich eindeutig am Altar festgehalten und wurde mit Gewalt weg gezerrt. Er ist offenkundig entführt wurden, aber wieso ?“ „Eine gute Frage. Wie würdest du sie klären?“ „Nun, ich denke ,wir müssten mehr über diese Legende erfahren.“ „Und wo“ „Wie wär´s mit Kaisen und seinen beiden Mäusen?“ Toby nickte „Gute Idee, gehen wir also hin“ und zu den Mäusen gerichtet rief er:“ Ihr hört von uns“  „Viel Glück“, riefen die Mäuse zurück ,und Timmy und Toby machten sich auf den Weg zum Rathaus.
Kaisen lag behaglich in seiner Ecke und döste.Als die beiden Kater kamen, hob er den Kopf und rief: „Hallo ihr beiden, was gibt´ s?“ „Eine Frage: Was weisst du über die Legende von der heiligen Maus?“, sagte Timmy, noch ehe Toby etwas sagen konnte. „Du fällst ja gleich mit der Tür ins Haus- Ja, da war mal was, hab ich doch mal gesehen, ne` uralte Schriftrolle …eine Maus, die ins Weihwasserbecken fiel. Bischof Ansgar fischte sie heraus und…Moment, Smidts, hallo Smidts, seid ihr da, oder wieder beim Käse stehlen?“ „Wir stehlen nicht, wir borgen höchstens“, quietschte es schnippisch aus dem Mäuseloch, dann schob sich erst eine ,dann eine zweite kleine Nase heraus. Smidt 1 und 2 sahen die Besucher an. „Ah Ihr ,was können wir für euch tun?“ „Ihr kennt doch auch die Sache mit der heiligen Maus“, sagte Kaisen „Sicher, sicher, quiekten sie . "Ein Mäuserich fiel ins Taufbecken mit dem Weihwasser .Der Bischof, fischte ihn raus ,strich über seinen Kopf und sagte: “Gott wollte ,das du ins heilige Wasser fällst ,damit heiligte er dich ,und so segne ich dich“ .Dann setzte er ihn auf den Boden und er verschwand .Fortan nannte er sich selber Ansgar und wurde der Anführer der Gemeinschaft der Dommäuse. Es hieß ,das er auch anders sprach, das kann allerdings auch daran gelegen haben,das er einen Knall hatte .Wie dem auch sei, er wurde sehr alt, älter als sonst eine Maus ,und heilte die anderen ,so sagt die Legende. Na ja und alle Jahre wird ein direkter Nachfahre geboren, der sein Nachfolger wird. Allerdings muss er Vierundzwanzig Stunden nachdem er Vier Wochen Alt geworden ist geweiht werden, sonst gibt es keine heilige Maus und die Gemeinschaft zerfällt.“ „Könntet ihr euch Jemanden vorstellen, dem daran gelegen wäre ?“,fragte Toby „Eigentlich nicht“ ,meinte Smidt 2 „Höchstens die Mäuse vom Liebfrauenkirchhof, die sind, heißt es ,ein bisschen Neidisch auf die Dommäuse ,aber zu so was sind sie eigentlich nicht fähig“. „Dann wisst ihr ,das er verschwunden ist?“ „Sicher“,meinte Smidt 1, „in diesem Revier sprechen sich solche Sachen schnell herum. Und ihr wollt ihn suchen?“ Wir haben den Dommäusen versprochen, ihre heilige Maus zurück zu bringen.“ „Zwei Kater, die eine Maus suchen, aber nicht um sie zu verspeisen, Sachen gibt´s“, meinte Kaisen „Tja ,wir stecken voller Überraschungen, was Timmy ?“ „Sicher“, stimmte Timmy ein, „wir fressen ja auch die beiden Smidts nicht.“ „Ja, sagte Toby, wir müssen weiter .Vielen Dank für die Auskünfte, macht´ s gut“ „Gern geschehen, kommt  ruhig mal wieder“, sagte Kaisen.
Die beiden Kater verließen das Rathaus .Unten auf der Treppe hielten sie an. „Wo ist denn die Liebfrauenkirche ?“ „Auf der anderen Seite ,hinter dem Rathaus, wir müssen hier die Straße runter“, sagte Toby und sie wandten sich nach links und liefen die Strasse hinunter, das heißt, die wollten, doch nach wenigen Metern rief ihnen eine vertraute Stimme zu: „Den Weg könnt ihr euch sparen, die waren es nicht!“ Sie wandten sich um. Dort unter den Rathausarkaden auf einer Bank, lag zusammengerollt, eine ihnen sehr bekannte Siamkatze- Gesche! Sie liefen zu ihr hin. „Woher weißt du das?“,fragte Timmy „Hab´ sie schon gefragt“, gab sie zurück „einige von ihnen waren nämlich hier. Sie suchen ihn selber, weil sie ihn ebenfalls verehren. Sie mögen in gewissem Maße neidisch sein, aber die heilige Maus zu entführen, empfinden sie als Frevel.“ „Willst du uns bei der Suche helfen?“ „Auf die eine oder andere Seite werde ich das „,gab sie zurück „Wenn ihr Ansgar finden wollt, solltet ihr Don Rattone  fragen .Man sagt, er hätte ihn gesehen.“ „Don Rattone?“, fragte Toby, hat der irgendwas damit zu tun?“ „Vielleicht, vielleicht auch nicht,aber gesehen hat er was. Die Ratten sind in Aufregung deswegen, aber näheres müsst ihr ihn selber fragen.“ „Ist er noch in dem Haus hinter dem Schütting?“ „Ich glaube. Als ich ihn das letzte Mal sah ,war er ganz in der Nähe, dort“ und sie wies mit einer Vorderpfote in Richtung Schütting. Toby und Timmy sahen wie Automatisch hin. „In Ordnung ,Gesche, dann lass uns mal dort hin…“,begann Toby, doch als sie wieder hin sahen ,war die Bank leer. „Ich werd´ nicht schlau aus diesem Frauenzimmer“, brummte Toby, „Immer muss sie so geheimnisvoll tun.“
  Sie beschlossen zu Don Rattone zu gehen, und machten sich auf den Weg über den Marktplatz.
 Sie trafen den Don tatsächlich in jenem Keller, in der Nebenstraße hinter dem Schütting, wo Timmy ihm zuletzt begegnet war. „Es iste mire ein wenig peinlike , aber ausse zuverlässige quelle, ik  weisse ,das eine Sekte von die Ratte steckte inter die Entführunge. Sind keine von meine Ratte darine, oh Madonna mia ,nein“ „Was sind denn das für Ratten?“,wollte Timmy wissen. „Oh, sinde Ratte, die wohne unter Kirche an Wasser, drübe  bei Anleger von Schiff“ „Ah, ich weiss ,St. Martini nennen sie die Zweibeiner“, meinte Toby „richtige, richtige ,ihre Anführer eisste Martin.“ „Danke Don!“ Der Don machte eine großzügige Geste „Keine Probleme, bin zwar selbst Ratte, abere ich dulde keine Makel auf meine Art. Ich bin Ehrenratte.“ Toby und Timmy gingen und liefen die Strasse hinunter, bis sie an die Martinistrasse kamen. „Da drüben ist sie ja schon“, stellte Timmy fest „Ja“, sagte Toby „Am besten wir machen´ s wie die Zweibeiner und gehen bei den Lichtsäulen rüber“ So geschah es, sie liefen rüber und kamen schließlich vor der Kirche zum Stehen . „Mal sehen“, meinte Toby , sie werden ihn sicher nicht so einfach herausgeben“ „Sicher nicht“ ,sagte eine Stimme hinter ihnen munter. “Gesche!“, riefen die beiden Kater überrascht  „ Ich denke, ich weiß schon einen Trick ,um sie heraus zu locken.“, sagte sie unbeirrt. „ Kommt mit auf die andere Seite“ Sie umliefen also die Kirche ,bis sie auf der dem Wasser zugewandten Seite waren. Da war tatsächlich eine Öffnung in der Kirchenmauer, durch die eine Ratte gerade passte. „ Da müssten sie drin sein“, meinte Gesche „Und wo ist nun dein Trick?“, fragte Timmy „Einen Augenblick“, antwortete Gesche ruhig „er kommt gleich- ah, da ist er schon“ und noch während sie das sagte ,kam eine Ratte um die Ecke. „Ah, Louis, absolut pünktlich, sehr schön. Du weißt ,was du zu tun hast ?“ „Ja ,sicher, ich soll ihnen sagen, sie haben den falschen, dann werden sie heraus kommen und uns zu Ansgar führen.“ „Genau“ , stimmte Gesche bei. „Natürlich, sie wären ja dumm, ihn hier zu lassen.“, meinte Toby „Richtig“, stimmte Gesche bei. Du und Timmy versteckt euch hinter der Hausecke und wartet bis sie kommen, dann folgt ihr ihnen.“ „Na gut“, sagte Timmy . Die beiden Kater und auch Gesche verdrückten sich hinter der Ecke, und Louis ging hinein .Ein paar Minuten später kamen drei Ratten zusammen mit Louis aus der Öffnung.  „Komm wir gehen runter zu ihm“, sagte eine besonders große „Aber wenn es nicht stimmt, ziehen wir die Opferzeremonie vor, mit dir als Vorspeise“, sagte eine besonders große Ratte, wohl der Anführer, und sie liefen den weg zur ‚Weser hinunter. Die Katzen folgten ihnen in sicherer Entfernung. „Opfern wollen sie ihn also“, bemerkte Toby, ich nehme an ,es sind diese durchgeknallten Flußgottanhänger mit ihrem heiligen Hecht. Sie glauben, wenn sie die heilige Maus ihrem Fischgott opfern bringt ihnen das Glück und Segen. Dummerweise haben sie ihn zu früh entführt ,er ist ja noch nicht geweiht“. Es ging an die Weser und die Uferpromenade entlang, bis zu einer großen Nische in der Mauer unter einer Bank. Dort hinein verschwanden sie. Die Katzen blieben in einiger Entfernung stehen. “Und nun?“ ,fragte Timmy „Abwarten“, meinte Toby .Am Besten verteilt ihr euch um die Öffnung“, schlug Gesche vor. Die Kater handelten danach .Da ! Da war ein Stimmengewirr, und nun kamen die Ratten heraus .Die besonders große vorne weg, dahinter Louis, und die anderen- mit einer Maus zwischen sich, die etwas abwesend wirkte und rief: „Ich aber sage euch, ihr seid auf einem Irrweg. So findet ihr nie zum Seelenheil!“
Dann ging es ganz schnell: Toby schlug mit der Vorderpfote auf die vorne gehende Ratte ,Timmy griff sich Ansgar ,der ausrief: „Seelig sind die Gläubigen“ ,Louis wandte sich nach rechts und schoss auf der Uferpromenade davon. Die Verwirrung unter den Ratten war groß. Die große Ratte, die Toby niedergeschlagen hatte sich wieder aufgerappelt ,sah die ,mit Ansgar fliehenden Kater enteilen und kreischte: „Haaaltet sieee“ aber sie waren schon zu weit weg. Timmy hatte Ansgar vorsichtig ins Maul genommen und lief voran, hinter ihm Toby und Gesche- oder? Nein ,als er sich umsah ,musste er feststellen ,das sie schon wieder weg war.
Ansgar rief: “Seelig sind die geistig schwachen Ratten ,denn ihrer ist das Himmelreich.“ „Ich würd` was  drum geben, wenn er die Klappe hält“, keuchte Toby und so liefen sie den Weg hoch auf die Strasse ,die sie glücklich überquerten ,die Böttcherstraße hinauf, über den Marktplatz und dem Dom zu. „Ich glaube ,wir kommen noch rechtzeitig“, sagte Toby „Natürlich, ihr kommt rechtzeitig, um ins Himmelreich zu kommen!“ „Öh, mja ,sagte Timmy ,der ihn noch ,ihn am Nacken haltend im Maul trug „Da sind sie!“, kreischte plötzlich eine Rattenstimme, als sie grade auf Höhe des Rathauses angekommen waren. „schnappt sie euch!“ „Weg hier ,los!“, rief Toby ,und sie liefen um den Dom herum ,bis zu jenem Fenster, durch das sie zu den Dommäusen kamen. Timmy lies Ansgar behutsam hinein gleiten „Los Kleiner ,geh zu deinen Leuten, sie warten schon auf dich.“ „Ich sage euch, das ihr das Himmelreich erreicht. Der Himmel ist nahe“ „Äh ja“, meinte Timmy doch Zeit, darüber nach zu denken hatte er nicht. Die Ratten kamen um die Ecke. Timmy und Toby bauten sich vor dem Fenster auf., „Wo ist er?“ ,schrie die große Ratte „Wo ihr ihn nicht kriegt“, sagte Timmy grimmig „Außerdem seid ihr Idioten“, meinte Toby „er ist doch noch gar nicht geweiht und davon ab, steht er jetzt unter unserem Schutz“ „Ha, wir sind hier Acht Ratten“, Schnaubte die große Ratte. „Ja, und wir sind drei Katzen und ein Hund“, sagte eine Stimme und um die Ecke kamen Gesche und der Käpt´n und standen nun hinter den Ratten. „Sieht dscha nu n´büschen änners aus woar?, meinte der Beagle „Typischer Fall von denkste“, meinte Timmy vergnügt „Tja“, meinte Toby wird wohl allmählich Zeit für `nen geordneten Rückzug, oder wollt ihr´s drauf ankommen lassen?“ „Wir sprechen uns noch“ sagte die Ratte missmutig und sah die Kater finster an. Dann verschwanden die Ratten.“ Na, hat doch prima geklappt“,  sagte Gesche  zufrieden. Danke Käpt´n ,für die prompte Hilfe.“ „jedärzeit wiedär „,sagte der Hund, nickte den Katern zu und ging. „Nun“, meinte Gesche „wollt ihr nicht runter zu den Mäusen?“ „Ach ist doch deren Zeremonie“, sagte Timmy „Sie haben ihren Ansgar wieder und können ihn jetzt weihen.“ „Ja, aber ich glaube ,sie wollen sich noch richtig bei dir bedanken“ „Timmy wandte sich zum Fenster, doch bevor er hineinkriechen konnte ,kamen die Mäuse heraus . Als sie alle draußen waren, bildeten sie einen Korridor ,und  zwischen ihnen trat Ansgar  hervor ,der nun mit einer ,Art Krone geschmückt war, „Gesegnet seid ihr, meine Freunde“, sagte er „Die Weihe wird heute Abend vollzogen und dann werdet auch ihr geweiht und geehrt als zwei himmlische Kater , die Engel der Mäuse vom Dom“ „Äh, danke“ ,meinte Timmy „Doch gern geschehen“, sagte auch Toby. “Wir haben zu danken“, sagte Roselius „ Ihr habt unsere Gemeinschaft gerettet und auch folgende Generationen von Dommäusen werden sich erinnern an die Zwei himmlischen Kater“ „Zwei himmlische Kater, was sagst du denn dazu ge…“ Gesche, wollte Timmy wohl sagen ,aber Gesche war weg. „Wie konnte man auch etwas anderes erwarten?“ ,sinnierte Toby .Was meinst du Timmy , zu Salvatore ,um das Ganze zu feiern?“ „Gern warum nicht?“ und so machten sich die beiden auf den Weg, der Abend senkte sich über Bremen, und hüllte die Stadt in Dunkelheit ,ein lauer Frühlingswind wehte durch die Straßen, und zwei himmlische Kater liefen beschwingt über den Domshof.
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