Sonntag, 3. Mai 2015

Neptun hat´s satt- Teil 7

Sie treten hinaus auf den Bahnhofsvorplatz, und gehen in Richtung Innenstadt. Die Bahnhofstrasse  hinunter, dann rechts ab, an den Wall- Anlagen vorbei, bis zur Sögestraße, wo sie die Bronze-Schweine und ihren Hirten interessiert betrachten, bevor sie weiter gehen, Richtung Domshof, den sie überqueren bis zum Marktplatz.
Hier setzen sie sich erst einmal auf die Terasse eines Cafes. Während sie auf Kaffee und Kakao warten, beobachten sie das Treiben auf dem Marktplatz.
„Hast du ne´ Idee, wie wir weiter kommen?“, fragt Bella. 
„Nicht wirklich“, antwortet Neptun
„Wohin wollen sie denn?“, fragt eine Stimme
Sie sehen auf .die Kellnerin steht vor ihnen, mit den bestellten Getränken, und lächelt.
„Äh, nach Berlin“, sagt Neptun
„Ja, wenn´s mit Zug nicht geht, fahren auch Busse vom ZOB am Breitenweg.“
„Ah ja, und wo ist das?“
„Neben dem Hauptbahnhof, unter der Hochstrasse“
„Na, dann werden wir das schon finden, vielen Dank“

„Paps, da“, sagt Bella, und weist vorsichtig in Richtung Rathaus. Neptun räuspert sich, nimmt die Karte und hält sie sich vor´s Gesicht. Bella senkt das Gesicht, bis die Beamten vorbei sind. Unauffällig legt Neptun einen Geldschein auf den Tisch, und sie erheben sich und gehen davon.
Ohne weiter Zwischenfälle gelingt es ihnen zum Hauptbahnhof zu kommen.
„So wo wie das noch? Neben dem Bahnhof, unter der Hochstrasse, ah da“

Sie überqueren den Breitenweg, biegen links ab, und gehen zum ZOB. Es dauert eine gute Stunde ,bis ein Grün-Orange farbener Bus kommt und an der Haltestelle hält. sie lösen beim Fahre ein Ticket, und  suchen sich eine Sitzplatz weiter hinten. Als der Bus los fährt, sehen sie Kommissar Kremer den Breitenweg entlang gehen. Als der Beamte zum Bus aufschaut, kann es sich Neptun nicht verkneifen, ihm zuzuwinken.
*
Die Fahrt verläuft zunächst ohne besondere Vorkommnisse. Draußen wechseln sich Felder und Wiesen mit Industrieanlagen und Ortschaften ab. Besonders interessiert sieht sich Neptun die großen Windmühlen an, die immer mal wieder an der Autobahn auftauchen.
Innen haben sich viele Passagiere die Sitze  zu behelfsmäßigen Betten umgebaut , und schlafen.
In Hamburg gibt es einen Zwischenstopp. Als sie wieder losfahren, kommen ihnen zwei Polizei-Fahrzeuge entgegen. In einem sitzt Kommissar Kremer.

Wieder geht es auf die Autobahn. Die Fahrt verläuft ruhig ,und schließlich kommen sie am zentralen Omnibus-Bahnhof in Berlin an.
Am Informationsschalter fragt der Meergott unbedarft: “
wo finden wir hier die Kanzlerin?“
„Äh, wohl im Reichstag“, meint der Mann am Schalter, und gibt eine S-Bahn- Verbindung an.
Sie gehen also zum S-Bahnhof. In jenem Moment, als sie unten bei der S-Bahn ankommen, fahren zwei Polizei-Fahrzeuge am S-Bahnhof vor. Kremer hat sie mal wieder knapp verpasst.
Der Ticket- Automat macht ein wenig Schwierigkeiten. Mit etwas Hilfe von Passanten, gelingt es Neptun und Bella doch ein Ticket zu ziehen.

Als sie beim Brandenburger Tor aus der S-Bahn steigen, folgen sie  nach nochmaligem Einholen einer Auskunft den Wegweisern zum Reichstag ,und zum Kanzleramt. Dort angekommen, müssen sie feststellen, das die Kanzlerin gar nicht da ist.
„Sie ist in Bremerhaven. Dort soll sie auf einer Meeresschutz-Konferenz sprechen“  
„Also wieder zurück an die Küste“, sagt Bella
„Oh, wäre das schön“, zischt es aus Neptuns Tasche
„Oh“, sagt Neptun. “ Dich hätte ich ja fast vergessen“  
Er sieht sich kurz um, geht dann zur Spree , wo er den Hummer aus der Tasche nimmt und hin hinein hält.
„Aber heute kommen wir wohl nicht weg“, meint Bella, sieht nach Oben auf die Strasse, und sagt: Oh ,oh“

Zwei Polizisten ,nebst Kremer haben sie gesehen, und kommen auf sie zu…

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