Donnerstag, 31. Oktober 2013

Zu Halloween:eine Gruselgeschichte




Kleine Vorbemerkung:


Dies ist eine Gruselstory.Sie ist zwar nicht übermäßig blutrünstig,aber trotzdem eher nichts für Kinder.So,und nun geht´s los: 

 Nosferatu

 

30.11.1943,Rumänien,Borgo-Pass


Hier ist schon Schnee gefallen .Haben in einer alten Scheune Quartier gefunden .Wir sind hier, glaube ich, in einer der abgelegensten Gegenden der Welt. Unser Auftrag Partisanennester aufzuspüren, dürfte sich als ein Fehlschlag erweisen. einerseits, weil es hier nur wenige Menschen gibt, die andererseits, zumeist deutschstämmig, und uns damit zugeneigt sind. Unsere Einheit besteht aus ca. 50 Mann mit ein paar Geländefahrzeugen.
Gegen Abend werden wir dann unser Ziel erreichen: Ein altes, leerstehendes, Schloss, in dem eine Art Stützpunkt für weitere Aktionen errichtet werden soll.
Die Menschen, in dem letzten Dorf, das wir durchquerten, warnten uns eindringlich davor diese Burg zu betreten .Sie sagten, es geht dort um. Der Teufel selbst soll dort umher wandeln. Niemand würde sich auch nur am Tage dort hinwagen, und wir würden erst am Abend dort ankommen. Der Aberglaube ist in diesem Land noch weit verbreitet, doch das stört uns nicht. Im Gegenteil ist er sogar nützlich, um ungebetene Gäste abzuhalten und gerade darum ist das Schloss als Stützpunkt ideal. Gleich brechen wir auf.

30.11.1943,Am Abend im Schloss


Ich schreibe dies bevor ich mich schlafen lege. Mir ist nicht ganz wohl, angesichts der Ereignisse der letzten Stunden und ich frage mich, kann es sein, das ein Land als solches böse ist? wenn ja dann trifft das auf dieses Land und dieses Schloss zu. Aber der Reihe nach:
Die Landschaft wird bestimmt von schroffen Felsen, unterbrochen immer mal durch spärliches Grün oder Ansammlungen von Bäumen. Durch ein solches Wäldchen führte auch unser Weg. Je näher wir dem Ziel kamen, desto düsterer und abweisender wurde die Landschaft, was durch die rasch einsetzende Abenddämmerung noch verstärkt wurde.
Durch den anbrechenden Abend, klang das Heulen von Wölfen, und wenn ich mich einmal nach den spärlicher werdenden Baumgruppen umsah, glaubte ich etliche gelbe Augenpaare zu erkennen, die uns zwischen den Ästen hindurch zu beobachten schienen. Es war, als verfolgten uns ihre Besitzer auf unserem Weg.
Als wir am Ziel anlangten, war es bereits dunkel. Durch ein großes Tor fuhren wir in den Schlosshof ein, der von mehreren Fackeln in gespenstisches Licht getaucht wurde. Aber das konnte nicht sein. Dieses Schloss sollte doch leer stehen und nun schien es, als würden wir erwartet!
Wir stellten unsere Fahrzeuge im Schlosshof ab und traten vor das Hauptportal, das links und rechts von zwei Figuren gesäumt wurde, die eine Mischung aus Drache und Greifvogel darstellten. Düster ragten die Türme des Schlosses vor uns in den Nachthimmel empor.
Mein Kommandant trat zu mir: “Leutnant Hegel, nehmen sie sich ein paar Leute und erkunden sie das Schloss nach Schlafmöglichkeiten.Die Ausrüstung bauen wir Morgen bei Tageslicht auf. “Zu Befehl, Herr Major“
Ich stellte mir einen Trupp von Zwölf Mann zusammen und betrat mit ihnen das Schloss.
Wir betraten zunächst eine große Halle, Die ebenfalls von Fackeln und zusätzlich von einem, mit Kerzen bestücktem Kronleuchter beleuchtet war!  Es musste  demnach jemand hier sein und uns erwartet haben.Das gefiel mir ganz und gar nicht.
Zur Linken mündete die Halle in einen breiten Korridor. Geradeaus führte eine steinerne Treppe nach oben, die links und rechts von Ritterrüstungen gesäumt wurde. , rechts lag nach ein paar Schritten eine zweiflügelige Tür.
Um die Erkundung schneller durchführen zu können, beschloss ich meinen Trupp aufzuteilen. “Feldwebel Schäfer, nehmen sie drei Männer und erkunden sie die oberen Räume, wir sehen uns hier unten um “Der Feldwebel nickte, bedeutet dreien ihm zu folgen und stieg mit ihnen die Treppe hoch.
Wir wandten uns zunächst nach Rechts, durch die Tür und kamen in einen großen,von Fackeln erleuchteten ,Saal, der allem Anschein nach der Speisesaal war.In seiner Mitte stand eine lange Tafel,an der unsere ganze Kompanie Platz finden konnte,und sie war gedeckt! Wir wurden also definitiv erwartet, aber von wem, wo doch Schloß leer stehen sollte?
Mir war unbehaglich zumute.Ich begann mich in dem Saal umzusehen.Die Wände waren mit Holz vertäfelt,es hingen teils Schwerter über Kreuz daran,teils Wandteppiche .Am anderen dem hinteren Kopf der Tafel zugeneigtem Ende des Zimmers,befand sich ein großer Kamin,über dem das Porträt eines Mannes mit langem schwarzem Haar und einem grausamen Gesicht hing.Hager,mit hohen Wangenknochen und dunklen,stechenden Augen.Zur linken des Kamins führte eine Wendeltreppe nach oben zu einer Tür.Eine weitere Tür befand sich auch oberhalb der Treppe.
„Guten Abend!“Wir fuhren herum.In der Tür,durch die wir den Saal betreten hatten,stand ein mittelgroßer,hagerer Mann,mit schmalem,faltigen Gesicht und kalten,grauen Augen.Er hatte volles,graues Haar,das von einer Narbe gespalten wurde.Offensichtlich hatte er.irgendwann frühereinen so heftigen Schlag auf den Schädel erhalten,das diese Narbe geblieben war.
„Oh, verzeihen sie, wenn ich sie erschreckt haben sollte.Anatol Kortru, zu ihren Diensten.Ich heiße sie willkommen auf Schloß Radoiu, dessen Kastellan zu sein, ich die Ehre habe.“ Sein Deutsch war fast fehlerfrei.Er lächelte, allerdings lag Tücke in diesem Lächeln.“Sie werden sich fragen,warum wir sie erwartet haben.nun,von der Zinne aus,und da wir auf einem Hügel sind,kann man Besuch schon von weitem sehen.Mein gnädiger Herr schätzt zwar die Abgeschiedenheit,doch ist ihm Besuch stets willkommen.““Ihr gnädiger Herr?“,fragte ich“Es ist also noch jemand hier?““Selbstverständlich,der Schlossherr,Fürst Kurty Radoiu.Sie werden feststellen,das er ihre Sprache ebenso gut beherrscht,wie ich,da er mütterlicherseits seine Wurzeln in ihrem Land hat.Aber jetzt nehmen sie doch Platz und greifen sie zu.Ich werde mir erlauben,den Rest ihrer Truppe hereinzuholen.““Drei von uns sind in den oberen Geschossen““Kein Problem“,Anatol lächelte und jetzt wirkte es noch unangenehmer.“derer wird sich dann der gnädige Herr annehmen, der momentan auch oben weilt.“, dabei trat ein eigentümliches Glitzern in seine Augen.Er wandte sich um und ging hinaus.
Da standen wir nun und wussten zunächst nicht, was wir davon halten sollten.Trotz all seiner Höflichkeit, wirkte dieser Mann unheimlich und ich empfand Unbehagen.Warum hieß es überall, der Schoß stehe leer, wenn es doch bewohnt war? Oder machte mich ganz einfach nur die unheimliche Umgebung nervös?
Ich hatte nicht weiter Zeit, mir darüber Gedanken zu machen, denn ich hörte nahende Schritte und Stimmen und da rief auch schon mein Kommandant, Major Kühn:Hegel, warum sitzen sie noch nicht am Tisch, wir sind doch eingeladen!“
Er schien sich keine großen Gedanken zu machen.Ich gab meinem Hunger nach, beschloß aber wachsam zu bleiben.
Wir hatten gerade mit dem Mahl begonnen, als die Stimme Kortrus durch den Saal klang:“Seine Durchlaucht, Fürst Kurty Radoiu!“
Wir wandten die Köpfe zur Tür, um  den Schlossherren zu sehen.Mir stockte der Atem.Er war großgewachsen und muskulös, aber sein Gesicht! Es war exakt das Gesicht des Mannes auf dem Gemälde. Dasselbe, hart geschnittene Gesicht mit den hohen Wangenknochen,das sehr blass war,das Schwarze Haar,das auf die Schultern fiel und dieselben dunklen,fast schwarzen Augen,die tief in den höhlen lagen und deren Blick einen förmlich durchbohrte.Er war in einen altmodischen ,schwarzen Anzug gekleidet,mit einem ebenso schwarzen Umhang darüber.Sein Gang und seine Haltung waren würdevoll,die eines Mannes ,der sich seiner edlen Abkunft sehr bewusst war.
„Behalten sie bitte Platz und speisen sie weiter, meine Herren“,sagte er mit einer tiefen, vollen Stimme.Er schien bemerkt zu haben,das ich verstohlen zu dem Bild gesehen hatte,und es mit ihm verglich.Ein Lächeln glitt über sein Gesicht. “Mein ehrenwerter Vorfahre, der mir sehr ähnlich sah““Sehr interessant“, bemerkte ich, nachdem der Major uns vorgestellt hatte.“Übrigens, Vier meiner Männer waren nach oben gegangen, Sie müssten ihnen begegnet sein.  “Sicher, erwiderte er freundlich, sie kommen bald.Sie befolgen nur ihren Befehl und sehen sich um .Ich habe es ihnen gestattet. wenn sie gespeist haben, wird Anatol ihnen ihre Gemächer zeigen.“

1.12.1943,nachmittags im Schloß


Jetzt komme ich wieder zum Tagebuch. Unter uns herrscht Angst.Ich fange noch einmal beim gestrigen Abend an, um die gestrigen Eintragungen zu ergänzen.
Zunächst ließen die Freundlichkeit des Fürsten und die vorzüglichen Speisen uns sorglos sein.Als  Schäfer und sein Trupp nach über einer Stunde  noch nicht wieder herunter gekommen waren,sprach ich Radoiu noch einmal an. "Sie werden sie auf jeden Fall sehen, wenn sie nach oben gehen. Ich habe ihnen schon Gemächer gezeigt. Sie sind bestimmt dort und machen sich frisch. “Das klang nun sehr nach Ausrede, aber da ich nichts beweisen konnte, beschloss ich abzuwarten. Doch auch, als wir später schlafen gingen, fanden wir die Vermissten nicht vor, kamen aber zu der Überzeugung, dass eine Suche bei Tageslicht erfolgversprechender war. aber auch am Tage fanden wir keine Spur, stattdessen stellten wir beim Frühstück fest, das noch drei Leute fehlten. Wir stellten den Kastellan zur Rede, doch Anatol zuckte die Schultern. Vielleicht vertreten sie sich die Füße, dieses Schloß ist schließlich sehr groß. Ich werde aber selbst noch einmal nachsehen.“
Auf die Frage,ob der Fürst nicht mit frühstückt,antwortete er:“Der gnädige Herr hat sein Frühstück bereits eingenommen.Er ist jetzt geschäftlich außer Haus und wird erst am Abend zurückkehren.Sie dürfen sich selbstverständlich im Schloß frei bewegen.Ich hoffe,sie finden ihre Leute.Ich werde meine Bemühungen in die gleiche Richtung lenken.“
So schwärmten wir dann aus,um die Vermissten zu suchen.Ein Teil der Leute sollte die Ausrüstung abladen und erlebte die nächste böse Überraschung:Die Fahrzeuge waren beschädigt.Ihre Dieseltanks und die Reservekanister waren durchlöchert und ihr Inhalt ausgelaufen.In dieser entlegenen Gegend Treibstoff aufzutreiben,dürfte wohl ein hoffnungsloses Unterfangen sein.Wir saßen also hier fest.
Major Kühn befahl einigen Männern,sich in der Umgegend nach Gehöften umzusehen,auf denen wir vielleicht ein Paar Pferde oder Fuhrwerke akquirieren konnte.Als sie den Befehl befolgen wollten,stellten sie fest,das es noch schlimmer war.Das Hauptportal war fest verschlossen.Wir saßen also nicht nur fest,wir waren hier gefangen!
Ach,wenn das nur alles gewesen wäre!Wir durchkämmten die oberen Räume,alle Schlafgemächer und Kammern.Plötzlich hörte ich einen meiner Leute aufschreien.Ich eilte in die Richtung,aus der der Schrei kam.Da stand er am Eingang einer Kammer, ganz am Ende des Ganges.Er drehte sich zu uns um,auch der Rest des Trupps ,der den Schrei ebenfalls gehört hatte war herangekommen.,die Augen vor Entsetzen geweitet.Ich sah hinein,und hätte am liebsten auch aufgeschrien,konnte es aber gerade noch unterdrücken.Kopfüber und unbekleidet hing da Feldwebel Schäfer an einem,durch einen Haken befestigten Seil von der der Decke.Seine Haut war fast weiss,als sei er ausgeblutet und doch war kaum Blut am Boden zu sehen.Allem Ekel zum Trotz näherte ich mich dem baumelnden Leichnam,und sah an mehreren Stellen seines Körpers,vor allem an Hals und an Fuß-und Handgelenken eigenartige Male,nämlich jeweils zwei rote Punkte.
Ich fühlte mich dem Wahnsinn nahe.Waren wir in die Hände eines mordgierigen Wahnsinnigen geraten?

3.12.1943,Morgens in einer verlassenen Kapelle außerhalb des Schlosses


Jetzt bin ich einigermaßen sicher und kann schreiben.Man wird sich fragen,warum ich jetzt noch ein Tagebuch führe,aber es hilft mir nicht vollends den Verstand zu verlieren,außerdem muss die Nachwelt wissen ,was hier passiert ist.
Nachdem der Kommandant erfahren hatte,das Schäfer tot war,lies er im ganzen Schloß nach Anatol suchen,jedoch ohne Erfolg.Wir hatten Schäfers Leichnam abgenommen und auf einen der Lkws gelegt.Wenn wir hier jemals wieder heraus kamen,wollten wir ihn nicht zurücklassen.Die Suche nach den drei anderen blieb erfolglos,und wir glaubten nicht,was wir sie noch einmal wieder sehen würden Der Rest des Tages verging mit der Suche nach einem anderen Ausweg aus dem Schloß,die vergeblich blieb.
Abends stand wieder ein Mahl bereit, aber vom Kastellan, wie auch vom Schlossherren keine Spur.Nach anfänglichem Zögern, griffen wir zu.Uns durch mangelnde Nahrungsaufnahme zu schwächen, so leicht wollten wir es ihnen auch nicht machen.
Vor dem Schlafengehen, lies Kühn Wachen auslosen, die sich alle drei Stunden ablösen sollten. Doch es nützte nichts. am nächsten Morgen waren sieben weitere Männer verschwunden, einschließlich der Wachen.
Panik machte sich breit.Kühn schickte Suchtrupps los, doch ohne Erfolg. Auch ein Weg hinaus aus dieser Todesfalle konnte nicht gefunden werden. Einigen jüngeren Soldaten gingen die Nerven durch. Schreiend liefen sie durchs Schloß, nach einer Möglichkeit zur Flucht suchend. Nur mit Mühe konnten sie beruhigt werden, und mir war, als ertönte ein leises, fernes Hohngelächter.
Kühn lies Schlafsäcke, Decken, Kissen und Matratzen in den Speisesaal schaffen.wenn wir alle in einem Raum schliefen, waren wir sicherer und konnten uns gegenseitig besser bewachen.
Zwei Posten wurden an die Tür gestellt und jeweils zwei an die Treppe, und die Tür darunter.
Es fiel mir schwer Schlaf zu finden, und doch gelang es mir irgendwann.Durch Lärm und eine eiskalte Berührung wurde ich nach einiger Zeit wieder herausgerisssen.Ich schlug die Äugen auf.Über mir war Schäfer! Aber wie entsetzlich hatte er sich verändert! Sein Gesicht war eingefallen und totenbleich und zu einer bösartigen Fratze verzerrt.Seine Augen waren blutunterlaufen und lagen tief in den Höhlen.und sein Mund-sein Mund war weit aufgerissen und entblößte zwei lange, dolchartige Eckzähne.Es war nichts menschliches mehr an ihm.
Ich war zunächst gelähmt vor Grauen, dann schaltete ich.Sein aufgerissenes Maul dicht vor meinem Hals, zog ich das knie an und rammte es ihm in den Leib.Durch diese Überrumpelung verlor er das Gleichgewicht, so das ich ihn von mir stoßen konnte.Ich erhob mich und stockte vor Schrecken.Um mich herum fanden Kämpfe statt.Kreaturen,die ich als unsere Leute erkannte,die jetzt aber ähnlich entstellt waren,wie Schäfer fielen gemeinsam mit anderen über den Rest unserer Kompanie her,die nicht mal Gelegenheit hatten,nach ihren Waffen zu greifen,und schlugen ihre Hauer in ihre Hälse,Hand-und Fußgelenke..Mitten unter ihnen stand Fürst Radoiu mit einem teuflischen Lächeln, während ein Blutfaden aus seinem Mundwinkel rann.Neben ihm stand Anatol ebenfalls höhnisch lächelnd.
Schäfer kam auf mich zu gestürmt. Ich konnte ihm gerade noch ausweichen, stieß ein anderes Monster zur Seite,das früher einmal Gefreiter Kern war,zur Seite und lief und stolperte durch blutige Leichname und andere Monster vorbei zum anderen Ende des Saals wo der Kamin war,denn der Weg zur Haupttür war durch eine Wand von Kreaturen verstellt. Doch auch die Treppe und die darunter befindliche Tür waren blockiert.
Es wurde plötzlich ruhiger.Ich drehte mich um.Was ich sah,lies mir die Haare zu Berge stehen:Leichen,über deren Hälse Kreaturen hingen,die einmal meine Kameraden gewesen waren.Die anderen standen vor mir,mit blutverschmierten Mäulern,lüstern die Augen auf mich gerichtet,in ihrer Mitte  Radoiu und Anatol.Der Fürst  hielt Major Kühn mit eisernem Griff und drückte seinen Kopf zur Seite. Dann warf er den Kopf in den Nacken, riss das Maul auf und versenkte seine Hauer in Kühns Hals. Ich stieß einen entsetzten Schrei aus. Radoiu lies von Kühn ab und wandte sich mir zu mit einem diabolischen Grinsen. Es war unverkennbar, das er sich an meinem Grauen weidete.
„So wie er, wirst auch du mein Diener, meine Kreatur werden. Der Sklave Radoius, des Fürsten der Nacht!" Die letzten Worte schrie er fast. Die anderen Kreaturen stießen  grölende, zustimmende Schreie aus. Das also, sollte mein Schicksal sein .Ich war verloren, das war mir klar.nichts mehr konnte mich jetzt noch retten. “Holt ihn euch“, schrie der Fürst.
Sie näherten sich.Ich taumelte zurück, stieß gegen den Kamin und versuchte an einem Leuchter Halt zu suchen. Dabei klappte er um, und plötzlich drehte ich mich mit der Wand im Kreis und wurde durch den Schwung auf einen Steinboden geschleudert. Mühsam rappelte ich mich auf und tastete mich an einer kalten Wand hoch, Was hatte ich für ein Glück! Eines der Monster musste eine Fackel nach mir geschleudert haben, sie brannte noch schwach .Es reichte, um mich zu Recht zu finden und einen alten Kerzenleuchter, den ich damit anbrannte. Vor mir führte eine Steintreppe hinab. Ohne zu zögern, folgte ich ihr, denn auf der anderen Seite der Mauer hörte ich die Monster schreien. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch sie den Gang gefunden hatten. also lief ich die Treppe hinunter und folgte dem Gang und lief so schnell ich konnte. Nur weg von diesen Ausgeburten der Hölle!

 

3.12.1943,Morgens in einer verlassenen Kapelle außerhalb des Schlosses-Fortsetzung


Dies ist vielleicht das Letzte, das ich in mein Tagebuch schreibe, der letzte Eintrag meines Lebens. Die,die ich meine Kameraden nannte sind tot.Es sind nur noch ihre furchtbar entstellten Körper ,die herumlaufen.Beseelt von etwas unbeschreiblich Bösem.Ich bin der einzige überlebende meiner Kompanie und das ich noch lebe ist ein wunder.
Ich weiß nicht, wie lange ich durch den Gang rannte.Es schien eine Ewigkeit, bis ich am Ende des Ganges die Falltür sah.Was hatte ich zu verlieren? Ich stieg die Treppe hinauf und stemmte die Falltür hoch.Sie musste lange Zeit nicht mehr bedient worden sein, so schwer war sie.
Ich stieg hinaus und stellte fest,das ich in einer kleinen Kapelle war.Ich sah mich um.Mir fiel als Erstes ein großes Kruzifix auf,wohl aus Gold,das an einer Wand hing.Es musste das Schwerste hier sein,also nahm ich es ab und legte es auf die Falltür.Das es diese Kreaturen ganz abhielt hier hereinzu kommen glaubte ich zwar nicht,aber es würde sie zumindest erst einmal aufhalten und mir so Zeit verschaffen..Während ich durch die Kapelle streifte, hörte ich draußen ihre stimmen.Sie kamen! Gleichzeitig hörte ich es gegen die Falltür pochen und unmenschliche, schrille Schreie.Meine letzte Stunde schien geschlagen zu haben.
Doch dann drang ein rotglühender Strahl durch ein Fenster herein.und draußen tönte die Stimme Radoius:"Die Sonne!Kommt, meine Kinder, in die Gruft.Er wird uns doch nicht entkommen.Geniesse diesen Tag, er wird dein letzter sein!“Das galt mir.
Er dürfte damit wohl Recht haben, aber so leicht gebe ich nicht auf.Mittlereweile ist es hell.Ein klarer sonniger Wintermorgen.Ein Blick aus dem Fenster zeigte mir, das ich außerhalb der Schloßmauern war.Der Fürst musste sich seiner Sache sehr sicher sein.
Es mag vielleicht töricht sein,Zeit mit dem Tagebuch zu verschwenden ,aber einerseits,hilft es mir gegen den Wahnsinn,andererseits bin ich noch nicht recht bei Kräften und ich werde alle Kräfte brauchen,denn ich habe nur sie,um hier weg zu kommen.
Ein wenig werde ich noch ruhen,dann mache ich mich auf den Weg.Ich werde etwa 8 bis 10 Stunden haben,ehe die Sonne wieder  untergeht.Acht bis Zehn Stunden ,um möglichst weit von hier fort zu kommen,vielleicht eine Ortschaft zu erreichen,wo ich ein Fortbewegungsmittel bekomme,um aus diesem verfluchtem Land zu fliehen.Dies ist meine einzige Chance in meiner verzweifelsten Stunde und ich werde alles tun,sie zu nutzen.Ich werde um mein Leben laufen….

Ende


 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Das Geheimnis von helmburg-Teil 18

Auch die Umfrage in Katjas Wohnhaus und ihrer Strasse verlief ergebnislos,so wie sich die nächsten Tage nichts besonderes ereignete.Selma Blank wurde am dritten Tag aus dem Krankenhaus entlassen und sass nach einem Tag Erholung wieder im Büro.

Ich hatte mich in dieser Zeit auch mehr auf Erholung konzentriert(immerhin war ich ja eigentlich deswegen hier),hatte dabei aber die Augen offen gehalten.Nachmittags traf ich mich mit Lily.Wir tauschten unsere Beobachtungen aus und debattierten ihre Bedeutung für den Fall,doch wir trafen uns nicht nur darum,denn unsere Zuneigung zueinander war in der Zeit immer größer geworden und ich genoss die Zeit mit ihr,auch wenn sie ,infolge ihrer Arbeit, kurz bemessen war.

Das nächste Ereignis passierte mitten in der Nacht.Ich hatte mich gerade wieder schlafen gelegt,nachdem ich mich "erleichtert" hatte und dämmerte bereits im Halbschlaf,als mich ein leises Geräusch weckte.Da kam doch jemand in mein Zimmer!Lily oder eine andere mir bekannte Person dürfte es wohl nicht gewesen sein.Also der Mörder?Ich tat,als schliefe ich fest,da ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wollte,ihn zu fangen ,wenn er es denn war.Und es schien wirklich so zu sein.Ich hörte die leisen Bewegungen in meinem Zimmer.

Langsam und geschmeidig schlich sich die Person an mein Bett.Jetzt berührte mich jemand.Mein Pyjama-Ärmel wurde langsam hochgerollt.Wollte man mir etwas spritzen?Mein Arm wurde umfasst,jetzt wurde es Zeit zu handeln.Ich öffnete die Augen,wandte mich um ,packte den Arm des Eindringlings und sah,das seine Hand tatsächlich eine Spritze hielt.

Gleichzeitig erhob ich mich.Durch diese Bewegung wurde der Unbekannte zurückgeschleudert,wodurch er mich los ließ und einen kurzen,erschreckten Schrei mit einer hohen Stimme ausstieß. Bevor ich mich endgültig aus dem Bett erhoben hatte war der Angreifer gedankenschnell wieder aufgestanden und zur Tür hinaus geflohen .

Ein kluger Mann also.Blitzschnell hatte er erkannt,das sein Angriff misslungen- und seine einzige Chance die schnelle Flucht war.Ich folgte ihm ,so schnell ich konnte,doch als ich zur Tür hinaus und auf dem Gang war ,war er schon verschwunden.Ich sah gerade noch ,wie sich die Stationstür schloss,und konnte seine Schritte leise hallen hören.

Angesichts der Dunkelheit und seines Vorsprungs war eine Verfolgung jetzt aussichtslos und so kehrte ich in mein Zimmer zurück.Ich schaltete das Licht ein und ließ den Blick schweifen,und da lag die Spritze.Der Angreifer hatte sie,als ich ihn zurück stieß, wohl fallen lassen und hatte klugerweise nicht versucht sie wiederzufinden ,sondern war ohne sie geflohen.

Das sich Fingerabdrücke darauf befanden,hielt ich für mehr als unwahrscheinlich.Ich meinte auch Einmal-Gummi-Handschuhe an seiner Hand gesehen zu haben.Aber vielleicht konnte ihre Herkunft und die Substanz,die sie enthielt Aufschluss geben.

Die Tür wurde geöffnet und die Nachtschwester kam atemlos herein.
"Was war hier los?",fragte sie.
"Verständigen sie doch bitte die Polizei" entgegnete ich "Man hat eben einen Mordanschlag auf mich verübt."

Fortsetzung demnächst hier im Blog  

Sonntag, 13. Oktober 2013

Golfieber in Ostfriesland-oder das Vermächtnis des Heinrich Klüterboom-Teil 18

„Ich glaube nicht,das ihr damit was anfangen könnt",sagte Tammo
„Das lass mal unsere Sorge sein",erwiderte Knud "Was is nu?"
„Lasst sie erstmal frei,dann bekommt ihr ihn"
Knud kicherte"Nee,Nee,Nee,so nicht.Wir werden einen frei lassen,den Fahrer und sie ,wenn wir den Spiegel haben"

Was weder die Reusenbrüder,noch ihre Gefangenen ahnen konnten,war,das noch jemand gerade an dem Schiffswrack angekommen war,nämlich die Kinder.
„Hört ihr?,die streiten sich anscheinend",sagte Frerk
„Was sagen sie denn ?"wollte Lisa wissen.

In diesem Moment hörten sie Tammos Stimme:
„Also gut,dann lasst ihn frei,aber wenn ihr was passiert gibt´s gar nichts"
"Die halten Mama gefangen!"entfuhr es Lisa.
Einem Impuls folgend ,wollte sie aufstehen,doch Jan hielt sie unten

„Still,sonst bemerken sie uns"
"kommt"raunte er den anderen zu"Wir gehen ein Stückchen um das Schiff herum und kletter auf der anderen Seite hinauf,wo man uns nicht sehen kann, und sehen ,wie wir ihnen helfen können"

Sie schlichen um das Schiff herum bis zum Heck,dann kletterten sie hinauf.Von Takelage und Herumliegenden Gegenständen geschützt,konnten sie sich in den Rücken der Reusenbrüder schleichen.
"Seht mal",flüsterte Frerk"Die Fässer.Wenn wir ihnen die von hinten in die Beine rollen,können wir sie zu Fall bringen,den Rest kann dann Tammo machen.“

Die Fässer von denen Frerk sprach,lagen schräg hinter den Brüdern.Sie hatten wohl mal zur Aufnahme von Vorräten gedient und waren verwittert und die Stricke,mit denen sie an der Schiffswand fixiert worden waren,hatten sich längst aufgelöst.Es war selbst für die Kinder ein Leichtes,sie zu lösen und mit vereinten Kräften umzuwerfen und ins Rollen zu bringen.Natürlich ging das nicht ohne Lärm.Beide Reusenbrüder drehten sich um"Was zum...

Tammo hatte die Kinder vor den Brüdern bemerkt.Als er mit Knud sprach und nun mit dem Spiegel auf ihn zuging,bemerkte er eine Bewegung hinter den Brüdern.Dann fielen polternd die Fässer um und rollten.Die Brüder drehten sich um und im selben moment,als Knud noch:"Was zum.. ." rufen konnte, rollten sie ihnen in die Kniekehlen.

Bereits den Moment,in dem die Brüder sich umsahen,hatte Tammo ausgenutzt und sich mit einem Sprung auf sie  gestürtzt und mit ihm Treenhuis,so das die Karlsens gar nicht die Zeit haten,sich vom ersten Schreckzu erholen.Von den Fässern eh schon aus dem Gleichgwicht gebracht waren sie für ihre Gegner eine leichte Beute.

Durch Touristen,Schatzgräber und Händler für Schatzsucherartikel(Angebot und Nachfrage eben),bahnten sich Kuddel Brackmann und der Hafenmeister den Weg zum ,noch trocken liegenden ,Meer.Hier wartete ein hochrädriges Geländefahrzeug,in das sie stiegen.


Einer der Wissenschaftler,die das Wrack untersuchen wollten,und denen das Fahrzeug gehörte,saß bereits am Steuer.Das wollen wir doch mal sehen ,was es da zu holen gibt,meinte der Bürgermeister.Der Landrover setzte sich in Bewegung und so ging es dem Wrack zu.

Fortsetzung demnächst hier im Blog

Sonntag, 29. September 2013

Das Geheimnis von Helmburg-Teil 17

7

Das Krankenhaus in Helmburg war eines jener,für den Harz typischen Fachwerkgebäude.Von innen war es modern eingerichtet und der übliche Äthergeruch lag in der Luft.

Katja Blocks Zimmer lag im ersten Obergeschoß.
"Sie ist noch sehr schwach",sagte der behandelne Arzt,ein kleiner Mann,Mitte fünfzig, mit dunklem Haarkranz und randloser Halbmondbrille,"aber für fünf Minuten sollte es reichen."

Katja lag im Bett.sie hatte kastanienbraunes Haar und braune Augen,und war wohl eigentlich ein hübsches Mädchen.Nun aber wirkte ihr ,sonst volles Rundes, Gesicht eingefallen und sie war blass.Die Folge der schweren Vergiftung.

Voss setze sich an ihren Bettrand,ich ans Fußende.
"Hallo",begann der Komissar mit sanfter Stimme"Mein Name ist Voss,ich bin der zuständige Ermittlungsbeamte,der andere Herr ist Herr Komissar Hansen,der mir hilft.Haben sie das verstanden?"
Sie nickte und sah uns abwechselnd an.

"Gut",sagte Voss."Diese Pralinen,wie haben sie die bekommen?"
"Mit der Post,sie waren in einem Päckchen"
"Stand ein Absender darauf?"
"Nein,nur die Adresse des Herstellers,einer Manufaktur im Nachbarort.Ich hielt es für ein Werbegeschenk,denn ich hatte schon einmal dort bestellt."
"Wissen sie noch,ob ein Poststempel darauf war?",fragte ich
"Nein,ich glaube es war keiner drauf."
"Ist es von einem Paketboten geliefert worden?"
"Nein,es lag vor meiner Tür,als ich Nachhause kam.Ich fand es etwas merkwürdig,habe mir dann aber doch nichts dabei gedacht,denn die Post hatte es schon einmal so gemacht."

Voss fragte:"Als sie Heimkamen,ist ihnen da vor ihrem Haus oder in ihrer Strasse jemand begegnet,der hier nicht hin gehörte oder der ihnen verdächtig vorkam?"
"Nicht das ich wüßte,nein.Ich habe Selma beim Postamt getroffen,Selma Blank.Sie verließ es gerade,hatte ein paar Briefe für die Klinik besorgt."

"Eine andere Frage:In der Nacht,als Agnes Balg starb,hatten sie Nachtdienst?"
"Ja"
"Auf ihren Kontrollgängen,ist ihnen da im Bereich von Agnes´Zimmer etwas oder jemand aufgefallen?"
"Also gesehen habe ich niemand,aber es muss jemand dort gewesen sein,denn das Licht war an und es schaltet sich nachts nur an,wenn jemand auf dem Gang ist.Es ist mit einem Bewegungsmelder gekoppelt,um Energie zu sparen"
"Aber gesehen haben sie niemanden?"
"Nein"

"Sicher?ich meine ,manchmal beobachtet man Dinge,die einem nicht wichtig erscheinen und speichert sie im Unterbewusstsein ab."
"Nein wirklich nicht."Nun gut,dann ist das erst einmal alles,ich danke ihnen"
Wir standen auf und verabschiedeten uns.

"Ist ja nicht gerade viel,was wir da herausgebracht haben",meinte Voss"aber ich werde das Gefühl nicht los,das sie unbewusst mehr beobachtet hat,als sie sagt"
"Geht mir genauso",pflichtete ich bei
"Ich werde einen Beamten zu ihrem Schutz abstellen"
"Gute Idee,und vielleicht sollte man sich auch nochmal in der Strasse umhören,in der Katja Block wohnt.Vielleicht haben die Nachbarn jemanden gesehen."
Der Komissar nickte und nahm sein Handy zur Hand.
Fortsetzung bald hier im Blog

Mittwoch, 18. September 2013

Golfieber in Ostfriesland-oder das Vermächtnis des Heinrich Klüterboom-Teil 17

6.


Kuddel Brackmann stand mit Leuchtturmwärter Harmssen auf der Aussichtsplattform des Leuchtturms und blickte mit dem Fernglas ins Watt.Da,linksaussen,sah er einen Punkt.Durch das Fernglas,konnte er den Wattwagen der Reusenbrüder sehen.Ein Stückchen weiter rechts einen weiteren Wattwagen.Das mussten Tammo und Frederike sein.Und da,etwa von der Spitze des Leuchtturmkaps kommend,vier kleine Punkte-die Kinder.

Eine Weile sah er sich alles an,dann brummte er
„Aha,wenn ich mich nicht irre,scheint ihr Ziel das Wrack zu sein"
„Ja,seh ich auch so",meinte Harmsen "Aber was wollen die da ,sollte Klüterbooms Schatz dort sein oder ein Hinweis?Aber wenn diese Reusenbrüder vorher daran kommen,dann kriegen die von drüben wohlmöglich den Schatz"
„Ja,aber wie sollen wir das jetzt noch verhindern,wir kämen doch jetzt zu spät.",wandte Harmsen ein.

„Ja vielleicht,sinnierte Brackmann,aber es gibt vielleicht doch noch eine Möglichkeit.Ich muß erstmal zum Hafenmeiste,beobachte du weiter"

Unten,im Watt ,hatte der von Bauer Treenhuis gesteuerte Wattwagen mit Tammo und Frederike eine weitere Strecke zurückgelegt und sie konnten das Wrack bereits sehen.

Da lag es mitten im Watt.Verwittert und von Seepocken und Tang bedeckt und als sie näherkamen,stellten sie fest,das es im Wasser lag,in einem Pril,zumindest der größte Teil.Der Bug ruhte im Watt.Der Wagen kam davor zu stehen .Die beiden Passagiere und ihr Fahrer stiegen aus und näherten sich dem Wrack.
Sie klettern den Bug hoch und gingen zum Mast,der leicht schief war.

„Da oben blinkt es",sagte Tammo und zeigte in die Höhe
„Scheint eine Art Spiegel zu sein",meinte Frederike"aber ist da noch was anderes?irgendein Hinweis?"
„Wir müssen wohl nachsehen",sagte Tammo.Er betrachtete den Mast aufmerksam. „Sieh mal an,da sind Steighilfen.“

Langsam und vorsichtig begann er hinauf zu klettern.Der Spiegel hing nicht ganz oben am Mast,sondern etwa bei dreiviertel der Höhe.Vorsichtig löste er ihn und steckte ihn in die Jackentasche,dann machte er sich an den Abstieg.

Stück für Stück,kletterte er wieder herunter,bis er wieder am Boden war.
„Es ist ein Spiegel",sagte er ,drehte sich um und ertsarrte.Zwei große ,rohe Gestalten standen an Bord.Eine hielt Frederike fest,die andere Treenhuis.
„Die Reusenbrüder!"
„Sehr schön",sagte der eine  „dann gibst du ihn uns oder deinen Freunden passiert was"...





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